CDU: Schule in Fördergebiet integrieren

Lehngrund-Oberschule und Jahnturnhalle in Glauchau sind sanierungsbedürftig. Nun soll die Stadt handeln, fordert die Stadtratsfraktion - und hat eine Idee.

Glauchau.

Der Umbau der Sachsenalleegrundschule in Glauchau ist in vollem Gange, nun rücken die Lehngrund-Oberschule und die Jahnturnhalle in den Blickwinkel. Karsten Ulbricht, Chef der CDU-Fraktion im Stadtrat, sieht hierfür "unumstritten zeitnahen Handlungsbedarf". Das sei auch der Verwaltung bekannt. Es gelte jetzt, im Rahmen der Haushaltsplanung die Weichen für die Modernisierung des Schulstandortes zu stellen. Ulbricht zufolge wären kurzfristig Investitionen in Höhe von 200.000 Euro notwendig. Längerfristig müssten rund 700.000 bis 800.000 Euro für Gebäudesanierung und Modernisierung eingeplant werden.

Um die Finanzierung besser stemmen zu können, sollten nach Ansicht der CDU-Fraktion sowohl Schule als auch Turnhallenareal in das städtische Fördergebiet Scherberg-nördliche Innenstadt integriert werden. Damit wäre die Möglichkeit gegeben, "erhebliche Kosten der Sanierung über die Fördermöglichkeiten von EU, Bund und Land abzudecken", heißt es in einem entsprechenden Antrag der Fraktion, über den am Donnerstag der Glauchauer Stadtrat entscheiden soll. Ulbricht: "Dafür machen wir uns stark."

Aus seiner Sicht geht es dabei weniger um die Gebäude, für die mit Blick auf die Förderhöhe und die Kofinanzierung der Stadt andere Fördertöpfe sinnvoll seien. Aber bezüglich Außenbereiche, Fassade, Fenster, Wegebau, Gestaltung der Außenanlagen, der Fußbodensanierung und Beleuchtung seien so "Spielräume offen", erklärte Ulbricht gegenüber "Freie Presse".

Insbesondere im Innenbereich sowie in den Außenanlagen seien zunehmende "Verschleißerscheinungen" zu verzeichnen, heißt in dem Antrag der CDU. "Wir reden hier von Notwendigkeiten, die umgesetzt werden müssen, um den Schulstandort zu erhalten und die Voraussetzungen zu schaffen, damit Lehrer, Erzieher die bestehende sehr gute Lehrqualität erhalten können", so der Fraktionsvorsitzende.

Das Fördergebiet am Scherberg erstreckt sich entlang der Schlachthofstraße und schließt Areale wie Franz-Mehring-Platz, Scherberg, Bahnhof und das Gelände der ehemaligen Palla ein. Erste Fördergelder wurden vor zwei Jahren bewilligt.

Bewertung des Artikels: Ø 2 Sterne bei 1 Bewertung
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...