Die Hochsitze sind zurück

Der Motorrad Grand Prix 2019 auf dem Sachsenring läuft. Die Veranstaltung bei Hohenstein-Ernstthal

ist berühmt für ihre Besonderheiten und ihre verrückten Fans. Zu den Kultobjekten am Ring gehörten in den 1960er- und 70er-Jahren zum Beispiel die alten Stahlrohr-Hochsitze, raffinierte Eigenkonstruktionen, mit denen die Fans einen guten Ausblick auf das Renngeschehen hatten. - Tribünenplätze waren knapp. Jetzt feiern diese nicht ganz ungefährlichen Stühle eine Art Comeback: Drei dieser Konstruktionen - jeweils 4,50 Meter hoch - stehen neben dem ADAC-Turm. Natürlich nachgebaut, keine Originale, und auch die Personen, die auf ihnen Platz genommen haben, sind nicht echt, sondern Puppen. Aber die Sitze, wie sie jetzt einfach so dastehen, lassen erahnen, wie abenteuerlich die Sache einmal war. Hergestellt hat die drei neuen Hochsitze das Unternehmen Metallbau Maltitz aus Gersdorf (im Bild Tobias Hasselbach (l.) und Wolfgang Werner bei der Montage), das auch Namenssponsor für die Tribüne T 1 ist. Firmenchef Dirk Maltitz: "Es war eine reizvolle Aufgabe. Unsere Konstruktion ist stabil, die steht sicher, da kann nichts passieren." (kiwi)

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