Haushalt: Ort plant vorsichtig

Gewerbesteuer beläuft sich auf 600.000 Euro

Dennheritz.

Bei der Gewerbesteuer rechnet Dennheritz im neuen Jahr mit Einnahmen in Höhe von rund 600.000 Euro. Das ist deutlich weniger als in der Vergangenheit. "Wir mussten die Ansätze aufgrund der Rückzahlungen, die es zuletzt an Unternehmen gab, senken", sagte Petra Döring. Die Kämmerin der Stadtverwaltung in Crimmitschau ist auch für den Haushalt von Dennheritz verantwortlich. Die beiden Kommunen bilden eine Verwaltungsgemeinschaft.

Ein Blick zurück: 2019 sollten 840.000 Euro von den Unternehmen aus dem Dorf fließen, 2018 waren es 828.500 Euro. "Wir bewegen uns nun wieder auf dem Niveau von 2014. Der Betrag von 600.000 Euro ist aber auch erforderlich, um in Dennheritz über die Runden zu kommen und die freiwilligen Aufgaben erfüllen zu können", sagte Petra Döring zur Sitzung des Gemeinderates. Dort wurde das Zahlenwerk für 2020 beschlossen - einstimmig und ohne nennenswerte Diskussion.

Kämmerin Döring ging auch auf die Herausforderungen ein, die auf die 1300-Einwohner-Gemeinde warten: Viele Vorhaben - vor allem im Tiefbau und im Feuerwehrbereich - lassen sich im nächsten Jahr nur mit Fördermitteln, die oftmals ungewiss sind, umsetzen. Für die Kindertagesstätte wird ihren Worten zufolge immer mehr Geld benötigt. Der Zuschuss stieg von 172.000 Euro (2017) auf 300.000 Euro (2020). (hof)

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