Was Glauchau dieses Jahr alles vorhat

Mit Beginn des Frühlings wird in der Stadt auch wieder kräftig gebaut. Neues wird begonnen und Angefangenes zu Ende gebracht.

Glauchau.

Mehrere Millionen Euro werden in diesem Jahr in Glauchau investiert. Und die Bewohner der Stadt werden sich mit zahlreichen Baustellen anfreunden müssen. Ein großer Teil der Maßnahmen hat bereits im vergangenen Jahr begonnen und wird nun zu Ende geführt. Die "Freie Presse" gibt eine Übersicht.

Straßenbau: Im Bereich Gesau und Höckendorf wird die Meeraner Straße auf Vordermann gebracht. Betroffen ist das Stück von der Meeraner Straße 142 bis zur Kreuzung mit der neuen Staatsstraße 288 in Höckendorf. Die Gesamtkosten für den Bau, der sich in drei Abschnitte gliedern und bis Jahresende dauern soll, liegen bei schätzungsweise 1,5 Millionen Euro. Eine weitere Straßenbaumaßnahme, die in den nächsten Tagen beginnen wird, ist die Sanierung der Zimmerstraße für knapp 500.000 Euro.

Brückenbau: In diesem Jahr soll der Wiederaufbau der historischen Hirschgrundbrücke abgeschlossen werden. Das im 17. Jahrhundert errichtete Bauwerk ist zum großen Teil abgerissen und originalgetreu wieder aufgebaut worden. Mit der neuen Brücke - deren Gesamtkosten liegen bei etwa 1,6 Millionen Euro - wird die fußläufige Verbindung zwischen dem Glauchauer Doppelschloss und dem Schlosspark wieder hergestellt. Momentan wird der anschließende Wegebau durch den Schlosspark vorbereitet.

Öffentliche Toilette: Kurz vor dem Abschluss steht die Sanierung des denkmalgeschützten Toilettenhäuschens am Glauchauer Schillerplatz im Stadtzentrum. Dort hat die Stadt nach der Sanierung des Hauses eine Unisex-Toilette und ein WC für behinderte Menschen eingebaut. Über die Notwendigkeit der Maßnahme hat es im Glauchauer Stadtrat heftige Diskussionen gegeben. Die Mehrheit sprach für den Einbau der Toiletten an dieser Stelle aus.

Schulhausbau: Mit dem Abschluss der Innensanierung in der Sachsenalleegrundschule richtet sich das Augenmerk der Stadt Glauchau jetzt auf die Grundschule in Niederlungwitz. Auch dort sind verschiedene Sanierungsarbeiten notwendig. Wie die Stadt auf Nachfrage mitteilt, ist der Fördermittelbescheid im vergangenem Jahr fristgerecht eingereicht worden. Eine Antwort stehe noch aus.

Grünanlagen: Begonnen haben mittlerweile auch die Arbeiten für den neuen Stadtteilpark an der Schlachthofstraße/Ecke Heinrich-Heine-Straße. Die verwilderte Fläche verwandelt sich in eine Grünanlage, in der neben einer Liegewiese auch Klettergeräte und eine Boulefläche angelegt werden.


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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    herbert50
    19.02.2020

    Das soll mal jemand erklären:

    Meeraner Straße, etwa 1000m Länge mit immer noch erheblichem Fahrzeugverkehr, Kosten 1,5 Mio €.

    Zimmerstraße, etwa 200m Länge, Sackgasse, 1 bewohntes Gebäude, kleiner Sportplatz, Gartenkantine "Am Eichamt", kleine (sterbende) Kleingartenanlage, Fußgänger vor allem Schüler und Rentner. Kosten 0,5 Mio €.

    Entweder wird die Sanierung der Meeraner Straße als Billigvariante durchgeführt, oder die Zimmerstraße erhält vergoldete Wasser- und Abwasserleitungen sowie
    polierte Marmorplatten als Straßenbelag.
    Der Gaststättenbesitzer sitzt im Stadtrat.