Bergamt untersucht Schachtröhren

Gersdorf.

Derzeit erfolgen an den Schächten der ehemaligen Kaisergrube in Gersdorf Erkundungsbohrungen. Das Oberbergamt in Freiberg untersucht dort die Standfestigkeit der Schachtröhren in Vorbereitung auf eine Sanierung des Geländes. Allein bis 1920 förderte die Gewerkschaft "Kaisergrube" 6,3 Millionen Tonnen Steinkohle aus dem Grubenfeld, das sich hier über 110 Hektar erstreckte. In den Jahren 1930/1931 wurden die Schächte der Kaisergruben I und II verfüllt. Weil niemand weiß, wie gut und womit die Schachtröhren verfüllt wurden, ist bislang unklar, welches Gefahrenpotenzial in der Tiefe lauert. Das will das Oberamt nun klären und Sanierungsmaßnahmen ableiten. (hpk)


Einen Monat für
nur 1€ testen.
Verlässliche Informationen sind jetzt besonders wichtig. Sichern Sie sich hier den vollen Zugriff auf freiepresse.de und alle FP+ Artikel.

JETZT 1€-TESTMONAT STARTEN 
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.