Das ist der älteste Fund im Schloss Lichtenstein

Tiefer und tiefer haben sich die Archäologen in den vergangenen Wochen wieder durch die Jahrhunderte des Lichtensteiner Schlosses gegraben. Sie kratzen und buddeln sich durch die Spuren der Neuzeit hin zum 19. Jahrhundert, durch die Veränderungen während des Barocks und der Renaissance, durch die Epochen der Gotik und Romanik. "Wenn ich das Mittelalter suche, muss ich mich vom 19. Jahrhundert verabschieden", erklärt Torsten Remus vom Landesamt für Denkmalschutz, dass nicht alles bewahrt werden kann. Die bislang älteste gefundene Bausubstanz befindet sich nach seinen Angaben im Westflügel des Schlosses. Es ist eine Mauer mit speziellen Fugen. "Diese Art der Ziegelfugenausbildung in Form eines aufgebrachten Mörtelbandes verweist auf die Entstehungszeit der Burg- beziehungsweise Schlossanlage Lichtenstein um 1200", sagt der Experte. Die Fugen sind aus gestalterischen Gründen aufgesetzt worden. (upa)

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