Küttner ist neuer Ortschef

Wüstenbrander wollen Identität bewahren

Wüstenbrand.

Der 2569 Einwohner zählende Ortsteil von Hohenstein-Ernstthal hat einen neuen Ortsvorsteher. Andreas Küttner (43, CDU, Foto) wurde auf der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Wüstenbrand in diese Funktion gewählt. Die Abstimmung verlief einstimmig. Küttner war der einzige Bewerber für dieses Amt. Er tritt die Nachfolge von Dietmar Röder (SPD) an.

"Ich freue mich sehr über die Wahl", sagte Küttner am Donnerstag der "Freien Presse". Es gebe viele interessante Aufgaben zu lösen. "Als Ortsvorsteher sehe ich mich auch als Bindeglied zwischen Wüstenbrand und Hohenstein-Ernstthal. Wir legen Wert auf unsere Identität und kochen ganz gern auch mal unser eigenes Süppchen. Da sehe ich eine meiner Aufgaben, darauf zu achten, dass wir da nicht hintenrunterfallen", so Küttner weiter. Der neue Ortsvorsteher von Wüstenbrand sitzt seit 2014 für die Christdemokraten auch im Stadtrat von Hohenstein-Ernstthal.

Als konkrete Aufgabe betrachtet Küttner auch den Umbau und die Sanierung der Turnhalle. Die Planung soll in den kommenden fünf Jahren weitestgehend vorangetrieben werden. Die Halle habe sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem gesellschaftlichen Zentrum im Ort entwickelt. Des weiteren steht auf Küttners Maßnahmenkatalog die Erweiterung des Gewerbegebietes. Der neue Ortsvorsteher gelernter Elektroinstallateur. Seit 2001 hat er eine eigene Firma für Innenausbau. Küttner ist verheiratet und hat drei Kinder.

Zu nächsten Ortschaftsratssitzung am 28. Oktober soll Vorgänger Dietmar Röder offiziell aus seinem Amt verabschiedet werden.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...