Kunst erobert sich den Raum

Die Raumharmonielehre im weitesten Sinne ist das Thema einer Werkschau des Dresdner Künstlers Jean Kirsten, Jahrgang 1966. Zur Eröffnung lädt die Albrecht-Mugler-Stiftung Kunstinteressierte für heute, 18 Uhr in die Galerie Stollberger Straße 13 in Gersdorf (direkt an der B 180) ein. In seinen Werken verarbeitet Kirsten die Erkenntnisse von Rudolf von Laban (1879-1958), eine Zentralfigur des europäischen modernen Tanzes. In der von ihm aufgestellten Raumharmonielehre wird das Verhältnis des Menschen zum ihm umgebenen Raum untersucht. Neben Siebdrucken von Tanzstudien und Magnolien zeigt der Künstler seine Auffassung von Räumlichkeit. Platonische Skulptur nennt er den Würfel (Foto) aus Holzrahmen und Aluminium-Verstrebungen. Er verarbeitet auch Stahl, Glas, Kunststoffe, Leinwand, Papier, Pappe und Vlies. Ebenso vielfältig sind die Techniken. Klassische Malerei wechselt sich ab mit Radierung, Fotografie, Siebdruck, Schneiden, Nähen und 3D-Druck. (hpk)

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