Pferdeäpfel sorgen für Diskussion

Callenberger beschließen neue Polizeiverordnung

Callenberg.

Der Callenberger Gemeinderat hat am Montag die überarbeitete Polizeiverordnung für die Gemeinde beschlossen. Das bisherige Regelwerk war seit Februar 2007 in Kraft. Dem sächsischen Polizeivollzugsdienstgesetz zufolge beträgt die Geltungsdauer der Verordnung in der Regel nur zehn Jahre. Das war also längst fällig. Ohne Diskussion ging die Verordnung allerdings nicht durch. Sophia Weinhold von der Fraktion der Unabhängigen Bürgergemeinschaft konnte sich mit jenem Paragrafen nicht anfreunden, der den Umgang mit den Hinterlassenschaften von Vierbeinern regelt. "Da muss ich wohl jetzt die Schaufel mitnehmen, wenn ich mit meinem Pferd in der Gemeinde unterwegs bin. Ich dachte, wir sind hier auf dem Dorf." Immer wieder hatte es Hinweise gegeben, dass Reiter die Hinterlassenschaften ihrer Pferde auf den Straße nicht beräumten. Pferdeäpfel gelten vor allem als Gefahrenquelle für Zweiradfahrer.

"Man kann als Reiter auch absteigen und die Pferdeäpfel mit dem Fuß zur Seite schubsen", sah es Langenchursdorfs Ortsvorsteher Frank Haupt (CDU), praktisch. Es bleibt dabei: Pferdeäpfel liegen lassen ist eine Ordnungswidrigkeit. (hpk)

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