Verkauf verzögert sich

Lichtenstein.

Der Verkauf der ehemaligen Frauenklinik in Lichtenstein verzögert sich. Zwar hatte bereits Anfang des Jahres ein Investor aus Chemnitz Interesse bekundet, das Gelände mit dem verfallenden Gebäude zu übernehmen und dort eine Einrichtung zum betreuten Wohnen zu bauen. Doch coronabedingt musste der Notartermin bis auf weiteres verschoben werden, erklärt Benjamin Voigt, Vorstandsmitglied der Volkssolidarität Hohenstein-Ernstthal/Glauchau. Die Organisation ist aktuell noch Eigentümer des historischen Lichtensteiner Gebäudes. Über Jahre hinweg hatte die Volkssolidarität immer wieder angekündigt, dort selber eine Pflegeeinrichtung zu bauen. Doch trotz wiederholt genehmigter Bauanträge ist es dazu nie gekommen. Laut Voigt halte der Investor, der nicht genannt werden möchte, weiter an seinen Plänen fest. Mehrere Pflegeanbieter hätten Interesse signalisiert, an einer Ausschreibung für den Standort teilzunehmen, sagt Voigt. Auch deswegen sei es wichtig, den Verkauf so schnell wie möglich voranzutreiben. Eine Einrichtung zum betreuten Wohnen soll auch auf dem Gelände des Esda-Gebäudes entstehen, die ein Investor aus Hessen kaufen will. (akli)

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