Wässern wie die Feuerwehr

Da hat die Sonne noch gestrahlt, als die Zieroldeiche, Lichtensteins möglicherweise ältestes Naturdenkmal am Wochenende wieder gegossen wurde. Bauhofmitarbeiter Mario Ott (Bild) und Kollegen versorgten das mindestens 300 Jahre alte Laubgewächs per Feuerwehrschlauch. Das passiert nur einmal im Jahr, erklärt Christoph Rabe. Der Lichtensteiner Bauunternehmer kümmert sich seit Jahren um die Eiche. "Das Besondere an dem Baum: er steht komplett frei", so Rabe. Etwa 25.000 Liter Wasser erhält die Eiche beim Gießen. Und das reiche für ein komplettes Jahr. Aktuell weiß niemand so richtig, wie viele Jahre die Zieroldeiche wirklich auf dem Buckel hat. Möglicherweise ist sie sogar schon 500 Jahre alt hat sie sogar den 30-jährigen Krieg (1618 - 1648) noch miterlebt. Rabe wünscht sich nun, dass die untere Naturschutzbehörde dem einmal nachgeht. (akli)

00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.