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Beim Schäfertag im Freilichtmuseum Eubabrunn zeigte Schäfermeister Rico Müller das Scheren der Tiere.

Foto: Eckhard Sommer

Schafen geht's an die Wolle

Geblöke und Gemecker lockte gestern mehrere hundert Besucher ins Freilichtmuseum Eubabrunn. Gezeigt wurden zum Schäfertag verschiedene seltene Rassen und auch "Friseur" kam vorbei.

Von Eckhard Sommer
erschienen am 19.06.2017

Eubabrunn. Ja, auch Schafe schwitzen und müssen deshalb regelmäßig zum Scheren. Schäfermeister Rico Müller standen gestern ebenfalls die Schweißperlen auf der Stirn, denn er hatte alle Hände voll zu tun, um die Blöker nackig zu machen. "Halt doch mal still, du Luder", entfuhr es ihm ein ums andere Mal, wenn das Schaf zwischen seinen Beinen und auf dem Scherbock hin und her rutschte. Was für ihn harte Alltagsarbeit ist, war für die jungen und älteren Zuschauer ein Erlebnis, denn wann haben sie Gelegenheit, sich solch eine Rasur anzuschauen?

Das Besondere am Schäfertag ist, dass hier Rassen ausgestellt und zu bestaunen sind, die nur noch von "Schafverrückten" gehalten werden. Dirk Lange aus Falkenstein beispielsweise widmet sich speziell den Nolanaschafen und Hartmut Jacob von der Waldwirtschaft aus Wohlhausen stellte gestern - welch ein Zufall - Jakobschafe aus. Ein Fachmann auf dem Gebiet der nichtmaschinellen Rasenmäher ist Reiner Thiele vom Sächsischen Schaf- und Ziegenzüchterverband. Er machte an jedem Pferch halt und erklärte den Schaulustigen die typischen Merkmale der jeweiligen Rasse, woher sie stammen und welche Eigenschaften sie haben.

Höhepunkte sind stets die Wettbewerbe. Beim Schafbockschätzen mit 158 Teilnehmern hatten Carina Ruderisch aus Kleinzöbern und Petra Reul aus Mitterteich den richtigen Riecher und tippten das Gewicht exakt auf 82 Kilogramm. Erstere gewann nach einem notwendigen Stechen. Den dritten Platz belegte ebenfalls nach einem Stechen Hansi Becker aus Markneukirchen. Spannend wie immer ging es auch beim traditionellen Hammelkegeln zu. Als Bester von 105 Teilnehmern erwies sich Jens Bonneschky aus Eubabrunn, der 18 Kegel schaffte und damit bereits zum dritten Mal hintereinander gewann. Zweiter wurde André Schmavz aus Unterwürschnitz (17 Kegel) und Dritter Michael Hannemann aus Auerbach (16 Kegel). Die Sieger beider Wettbewerbe freuten sich jeweils über ein Bocklamm als Preis.

 
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