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Benjamin Zabel - SPD/Grüne-Fraktion

Foto: Ellen Liebner

Diskussion um Integrationsberater

90 Prozent der Asylbewerber im Vogtland leben in Plauen. Für sie gibt es Integrationsberater. Ein Problem ist, die richtige Wohnung zu finden.

Von Sabine Schott
erschienen am 12.09.2017

Plauen. Der von der Fraktion SPD/Grüne im Plauener Stadtrat geforderte Extra-Integrationsbeauftragte kommt nicht. Nach Angaben der Plauener Ausländerbeauftragten Heidi Seeling gibt es dafür keinen Bedarf. Das sagte sie jetzt den Mitgliedern des städtischen Sozialausschusses.

"Der Vogtlandkreis ist mit seiner Integrationsservicestelle fachlich, personell und inhaltlich gut aufgestellt", so die Rathaus-Mitarbeiterin. Die drei vom Landkreis eingesetzten Integrationsberater - die Sozialarbeiter sitzen in der Engelstraße in der Nähe der Agentur für Arbeit -, seien flexibel, zu jeder Zeit einsatzfähig und machten einen tollen Job, so Seeling. Das betreffe nicht nur Großfamilien. "Dass um die zehn Leute unter einem Dach leben, gibt es ja bei uns heute nicht mehr. Schon eine entsprechend große Wohnung zu finden, ist eine Herausforderung", so Seeling. Es komme deshalb durchaus vor, dass sich Eltern und mehrere Kinder eine 50-Quadratmeter-Wohnung teilen.

1400 Asylbewerber leben derzeit im Vogtland, 90 Prozent davon in der Spitzenstadt. So begründete Benjamin Zabel, Chef der SPD/Grüne-Stadtratsfraktion, seinen Antrag auf einen Plauener Integrationsberater. Nach Seelings Ausführungen zog Zabel diesen jedoch zurück. Er wünschte sich aber, dass Veronika Glitzner, die Integrationsbeauftragte des Vogtlandkreises, zu einer der nächsten Ausschusssitzungen anwesend sei, um über ihre koordinierende Arbeit zu berichten.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Plauener Rathaus und dem Landratsamt basiere auf fachlicher Unterstützung, die sich bewährt habe, sagte Seeling.

 
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