Straßenbahn: 500 Strafanzeigen gegen notorische Schwarzfahrer

Die Straßenbahn hat ein Computersystem, das ihre Schwarzfahrer prüft. Ergebnis: Viele sind Wiederholungstäter. Das kann teuer werden.

Plauen.

Die Geschichte der alten Dame ist legendär bei den Plauener Straßenbahnern. Die Greisin bat um einen Termin bei der Geschäftsführerin, nachdem sie ohne gestempelten Fahrschein in eine Kontrolle geraten war. Sie habe angegeben, dass ihr keine Zeit zum Entwerten geblieben sei. "Sie war Wiederholungstäterin", sagt Straßenbahn-Chefin Barbara Zeuner.

Schwarzfahren gilt als Dauerärgernis in den Verkehrsbetrieben. Vergangenes Jahr erwischte die Fahrschein-Streife 1200 Personen, die kein Ticket hatten. Die Zahlen liegen jedes Jahr auf einem ähnlichen Niveau. Dem Unternehmen entsteht dadurch ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Dazu kommen offene Rechnungen von Schwarzfahrern, die das entsprechende Ordnungsgeld von 60 Euro nicht gezahlt haben.

Straßenbahn-Sicherheitschef Jürgen Schmalfuß analysiert die Zahlen jedes Jahr. Er sieht nur eine Konsequenz: "Gegen Wiederholungstäter stellen wir Strafanzeige." Das bedeutet, dass Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden. Ein Computersystem speichert die Namen der Schwarzfahrer ab. Da fällt auf, wer mehrfach erwischt wurde. Rund 500 Mal erstattete die Straßenbahngesellschaft vergangenes Jahr Anzeige. Auf die Betroffenen kommen Strafgelder zu, die das Gericht verhängt. Zum Teil mehrere hundert Euro. Die 60 Euro Ordnungsgeld von der Straßenbahn müssen sie ebenfalls zahlen.

Bundesweit laufen Debatten, das Schwarzfahren nicht mehr als Straftatsbestand zu werten. Zuletzt hat auch der Deutsche Richterbund dafür plädiert, den Tatbestand im Strafgesetzbuch zu prüfen. Schmalfuß, der Mann von der Basis aus Plauen, sieht Vorteile in der regen Korrespondenz mit der Justiz: "Das zieht. Einige handeln Ratenverträge mit uns aus und wollen ihre Schulden abzahlen, wenn Post von der Polizei kommt." Die Kontrolleure erleben viel bei der Arbeit, sagt Schmalfuß. Dazu gehörten auch gestohlene Personalausweise, mit denen Schwarzfahrer auf Achse seien.

Pro Jahr bekomme er etwa 15 Fälle gemeldet, in denen Fahrgäste die Kontrolleure bedrohten oder es zu Schlägereien kam. Manche Kollegen seien schon von Frauen mit Damenhandtaschen geprügelt worden. Die Zahl der gemeldeten Gewaltausbrüche sei seit Jahren konstant.

Bei den Kontrollen fahren die Bahner seit Jahren dieselbe Schiene. Zwischen 5.30 und 19.30 Uhr ist die Streife in Zivil auf Strecke. Den Job erledigen an den Wochentagen immer zwei Leute im Team. Sie sind verantwortlich für das gesamte Streckennetz von Straßenbahnen und Stadtbussen. Die verdeckten Kontrollen erledigt ein Sicherheitsdienst für die Straßenbahngesellschaft. Dort arbeiten 30 Frauen und Männer, die Schmalfuß zu Kontrolleuren weitergebildet hat. Ziel sei es, dass sich hin und wieder ein unbekanntes Gesicht die Fahrscheine zeigen lässt. "Das ist wichtig in einer Stadt wie Plauen", sagt Schmalfuß.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
17Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 3
    0
    Pedaleur
    15.03.2018

    @Voigtsberger: Ich selbst habe 10 Jahre im Handwerk zu einer schwierigen Zeit gearbeitet, in der man sich auf Autobahn zugewunken hat. Montage und Rumfahrerei waren üblich. Das ist aus meiner Sicht Vergangenheit. Das Handwerk sucht händeringend nach Abreitskräften- es wird eine Branche sein, die zu den Verlierern, was das anbelangt, gehört. Viele haben sich umorientiert, so wie ich. Und ich glaube, das ist auch hausgemacht, durch den unsäglichen Unterbietungswettberwerb bis in die Mitte der 2000er rein, der auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wurde. Achtung, das war ein Argument für Sie, Voigtsberger, mir keine Ahnung zu unterstellen. Mittlerweile ist die Situation eine ganz andere. Viele meiner alten Kollegen verdienen gar nicht mehr so schlecht. Die Lage scheint sich auch, was den Zeitdruck betrifft, etwas entspannt zu haben. Den Mindestlohn von 8,84? gibt es nirgendwo im Handwerk, dann sind die Verantwortlichen in diesen Betrieben Straftäter. Selbst im Reinigungsgewerbe liegt er im Osten bei mindestens 9,55? (ausschließlich Innenreinigung). Viele Handwerker machen sich selbstständig und sind absolut ausgebucht. Versuchen Sie doch mal, einen schnell zu bekommen. Und 27 Jahre nach der Wende werden die damals sanierten und gebauten Gebäude wieder Erneuerungsbedarf haben, auch das wird gut für das Handwerk sein. Im besten Fall setzt es einen Kreislauf entgang.
    Aber das führt absolut weit weg von diesem Artikel. Ich glaube, dass die Schere zwischen denen, die am Existenzminimum leben- und dort problematisch vor allem die, die kurz über starren Grenzen im Einkommen liegen und dadruch keine soziale Unterstützung bekommen- und denen, die stabile Einnahmen haben, immer größer wird. Diese starren Grenzen müssen weg. Dort muss man ansetzen. Zu Thema, dass Vermögende mehr in den gesellschaftlichen Dienst einbezogen werden müssen, haben wir- denke ich- alle die gleiche Meinung.
    Ich bin heute gut drauf, Voigtsberger. Aber vielleicht überdenken Sie mal Ihren Ton, wenn Sie die Mitdiskutanten, die eine andere Meinung haben, als Schlauberger betiteln. Wie es in den Wald und so...
    Und wie war das mit der Meinungsfreiheit? Ist schon anstrengend, stimmts?

  • 4
    0
    Zeitungss
    13.03.2018

    @Plaunerin: Was die Kosten betrifft, gebe ich Ihnen recht, die sind enorm. Der VVV hat aus diesem Grund ein neues Verfahren aus der Taufe gehoben, der EHRENamtliche Busfahrer, welcher die Aufgaben des ÖPNV in die Tat umsetzt und somit erhebliche Kosten spart. Leider gibt es Leute welche es auch tun und somit zum LOHNDRÜCKER werden. Man freut sich über die geschenkte Wurst einer Kundin (Beitrag Sachsenspiegel letzte Woche).
    Was hier so gut funktioniert, sollte man auch bei der Strassenbahn incl. der Kontrollen einführen und die Lohnzahlung auf die Geschäftsführung begrenzen. Ich glaube , zumindest beim VVV gibt es Überlegungen in diese Richtung, warten wir es ab.

  • 6
    2
    Plauenerin
    13.03.2018

    Die Straßenbahn muss sich doch nicht wundern über die vermehrten Schwarzfahrer.
    Dies hat folgende Gründe: 1. Die Leute haben weniger Geld als früher, werden bereits von der Politik ausgenommen. 2.Wurden die Fahrscheine still und heimlich von Jahr zu Jahr in den Kosten erhöht! 5 Fahrten kosten bereits 5 EUR, obwohl der Bürger immer weniger GEld hat. Hinzu kommt, dass Ausländer einfach lapidar durchgewunken werden mit den Worten "beim nächsten mal richtig", die keinen Fahrschein vorzeigen können (habe ich selbst erlebt), ich vermute aus Angst. So entsteht Frust in der Bevölkerung, Einerseits werden den Leuten die Arbeitsplätze genommen, andererseits sollen sie mehr für die Fahrscheine bezahlen, wie passt denn das zusammen.
    Dann die Kosten der Straßenbahn für Kontrolleure, teure Fahrscheinautomaten, die vielen Kontrolleure müssen doch bezahlt werden? Wer macht so eine Arbeit freiwillig? Dieses Geld könnte gespart werden und dafür die Scheine billiger oder umsonst. Wäre das Straßenbahnfahren günstiger würden auch mehr Leute mitfahren und es gäbe weniger Schwarzfahrer.
    Man sollte generell in Deutschland nach dem australischen Vorbild gehen, dort sind Straßenbahnfahrten umsonst, und dieses System hat sich bewährt, dort wird sich um die Zufriedenheit der Bürger gekümmert, bei uns passiert das Gegenteil...

    Ich denke sowas könnte sich auch bei uns gut etablieren, vielleicht ist das nur noch eine Frage der Zeit bis das kommt. Und wer sich die Frage nach der Finanzierung stellt, wie gesagt einfach die teuren Kontrolleure und Fahrscheinautomaten einsparen. Für die Automaten gehen ja jedes Jahr 1000de drauf, Beschädigung usw.

  • 6
    3
    voigtsberger
    12.03.2018

    Schade das die Schlauberger sich gern an der Realität in vielen Ecken unseres Landes hochziehen und die waren Verhältnisse unserer Bürger verleugnen. Was ist das für eine Menschlichkeit und Toleranz, wenn es nur um die Belange und Befindlichkeiten der Gäste geht und vor allen die Lebensleistung unserer langjährig gesetzlich versicherten Armutsrentner nur mit Hohn und Spott bedacht werden, wie jämmerlich und wer sich da sozialkritisch und mit Anteilnahme äußert, der ist Hetzer und intolerant, was sind dann die so toleranten Schlauberger? Wer gestern Anne Will im TV gesehen hat, der hat das selber Problem und denn Hohn, der mit den 10 % über Grundsicherung für Armutsrentner von der SPD und der CDU als großer Wurf bezeichnet wird mit erlebt und auch die Kritik und reale Einschätzung über diese "Augenwischerei", die Von Fr. Wagenknecht von der Linken, korrekt analysiert und auch zu recht kritisiert wurde gesehen. Und sie sprechen mir irgendwelche Privilegien zu, über ihre Feststellung eines Handwerkbetriebes zu DDR Zeiten stammt davon, das sie das gelesene nicht richtig verstehen oder einordnen können, sonst hätten sie behalten, das ich zu DDR Zeiten von Weiterbildung ausgeschlossen war und ich meinen Meisterbrief erst nach der Wende erwarb und ich dies später bei Einstellungen im Handwerk verheimlichen musste, weil man in den Kleinbetrieben des Handwerks, gern Mitarbeiter mit Erfahrung und Wissen beschäftig, aber den Lohn in Rahmen einer Qualifizierung nicht zahlen möchten und in einigen Gewerken auch nicht zahlen kann. Dies ist erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße selbstverständlich und möglich und sagt mir, sie haben vom Arbeitsleben in der Produktion und im Dienstleistungsgewebe, null Ahnung!
    Auch der Hinweis auf die 4 % im Baugewerbe ist doch weit an den Einkommen in den vielen Kleinbetrieben im Handwerk nur wieder jammern auf hohen Niveau, denn da arbeiten viele Beschäftigte mit Facharbeiterausbildung auf Mindestlohnniveau und vor dem Mindestlohn, noch weit darunter. Auch habe ich die Forderungen im ÖD mit 200 Euro/Monat in Frage gestellt, denn da muss kein Einziger sich als Aufstocker oder später als Rentner an der Tafel anstellen und am Ende werden diese Tarife noch auf unsere Beamten, deren Pensionäre und die Politikervergütungen umgelegt und das soll Lohngerechtigkeit und Anstand in unseren Land sein, wo für alles Notwendige immer kein Geld zur Verfügung stand, ich nenne es Unverschämte Mitnahmementalität und nichts anderes, denn am Ende werden diese Gehälter ohne erbringen von Mehrleistung, genau die mit stemmen, deren Armut sie verleugnen! Schämt euch!

  • 3
    2
    Zeitungss
    12.03.2018

    @kgru....: Nein im Duden steht die wirklich nicht. Ich übersetze es Ihnern einmal. Es handelt sich um die roten Daumen und die stehen bekanntlich rechts oben links. Für weitere Rückfragen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung.
    Die Aufnahme in den Duden habe ich umgehend beantragt.

  • 7
    3
    osgar
    12.03.2018

    Wenn ich mich recht entsinne, hatte @voigtsberger in einem seiner Tiraden gegen den ÖD mal geschrieben, daß er sich als ehemaliger selbständiger Handwerker dort beworben hatte und als überqualifiziert abgelehnt wurde.
    Als Handwerker gehörte er demnach in der ehemaligen DDR zu den Privilegierten. Diesen Status hat er nun eingebüßt und zieht gegen alles und jeden vom Leder. Und Toleranz Anderer gehört nicht zu seinen Stärken, schreibt er ja auch immer in fast jedem seiner Posts.

  • 2
    6
    kgruenler
    12.03.2018

    @Zeitungss: Vielleicht sollten Sie konkreter werden, denn außer Ihnen dürfte fast niemand wissen, was gemeint ist. Selbst im Duden fand ich zum Beispiel Ihre Abkürzung "r.o.l." nicht.

  • 9
    4
    Pedaleur
    12.03.2018

    kgruenler: Sie verschwenden Ihre Zeit. Mit 46 dürfen Sie bei Voigtsberger noch nicht mitreden, weil Sie keine Lebenserfahrung, noch nicht genug für's Land gemacht und sowieso keinen Durchblick haben. Dann sind Sie wahrscheinlich auch noch ein Toleranter. Woher Voigtsberger seine Weißheit hat? Keine Ahnung. Gab's da nicht so einen Spruch? Der mit den Löffeln? Er will mir nicht einfallen.
    Übrigens, Voigtsberger, die Bauarbeiter bekommen auch 4% mehr. Die sollten sich was schämen! Ironie off (vorsichtshalber). Leider sind 4% ein Witz, bei diesem Branchenmindestlohn.

  • 0
    0
    Zeitungss
    12.03.2018

    Nur zum besseren Verständnis, man spricht wieder DEUTSCH , war der Beitag von 20.02 gemeint, bevor r.o.l. der Platz nicht reichen sollte.

  • 5
    6
    kgruenler
    12.03.2018

    @voigtsberger: Erstens bin ich kein "Dauerhartzer". Zweitens habe ich seit meiner Berufsausbildung in der DDR durchweg gearbeitet bis vor zwei Jahren, als ich ohne eigenes Verschulden meinen Job verlor, weil mein Arbeitgeber es vorzog, lieber ins Ausland zu gehen, um Steuern zu sparen. Seitdem finde ich keine richtige Arbeit mehr, weil keiner mehr richtige Arbeitsverträge abschließen will. Es gibt im Vogtland und den angrenzenden Gebieten keine ordentliche Bezahlung mehr, trotz Fachwissen, Berufserfahrung und Spezialisierung bekommt man nur den Mindestlohn wie ein ungelernter Hilfsarbeiter, die Stellen werden sachgrundlos befristet usw. Ich schreibe seit dem monatlich mind. 5..10 Bewerbungen, ohne jeden Erfolg. Zum Glück habe ich wenigstens eine Teilzeitstelle bekommen, natürlich befristet. Aufstockung bekomme ich keine, weil wir minimal über der Bemessungsgrenze liegen, Wohngeld gibts keins etc. pp. Erzählen Sie mir mal, wie ich meinen drei Kindern und meiner Frau, die übrigens voll arbeitet, auch für Mindestlohn, obwohl studiert, erklären soll, wie wir das über viele Jahre so weiter überleben sollen.
    Trotz alledem bin ich nicht blind oder taub und sehe, wer für die wirkliche Misere hier im Land zuständig ist. Und das ist nicht die viel propagierte Flüchtlingswelle, die Islamisierung oder was weiß ich was sich die Dummenfänger alles ausdenken. Die Ursache liegt in der Regierung und die stellt seit Jahrzehnten die CDU, die SPD und deren Anhängsel FDP oder Grüne. Keine dieser Parteien hat den Arsch in der Hose, die Fehler der vorherigen Regierung grundlegend zu korrigieren!
    Und erzählen Sie mir jetzt nicht, AfD & Co. würden das anders machen. Dazu braucht man sich nur deren Programm durchzulesen und denen zuzuhören, dann weiß man, dass es diesen Neoliberalistischen Nationalisten um etwas ganz anderes geht. Und um davon abzulenken, hetzen die die Dummen gegen die Dümmeren auf um davon abzulenken.
    Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Weißheit beziehen. Ich weiß weniger über Sie, als umgekehrt.Eins weiß ich aber gewiß, dass Sie und Ihr Hass und Ihre Hetze völlig falsch ist!

  • 1
    2
    Zeitungss
    12.03.2018

    Ich stelle fest, man spricht wieder DEUTSCH !!!!

  • 0
    7
    voigtsberger
    11.03.2018

    osgar: Das sie wieder ohne Ahnung der Realität hier mit reden wollen ist mir schon klar und da kann ich nur mit einen alten Spruch antworten; " ... ein Kerl wie Osgar nd Osgar war ein Sch....kerl"!
    kgruenler: Lesen und verstehen hilft da ungemein, denn ich habe nicht von 45 und mehr Lebensjahre geschrieben, sondern von 45 und mehr Jahre in der gesetzlichen RV versichert, als Arbeitnehmer und dadurch schon in Rente und das mit einer Rente auf Sozialhilfeniveau und das werden in meinen Wohnumfeld immer mehr Bedürftige im Alter und das finden sie "Schlauberger" richtig und wollen sich mit ihren 46 Lenzen mit einreihen, dann sind si entweder Dauerhartzer oder es stimmt nicht, was sie mir hier weismachen wollen! Und dies hat nichts mit rechts und links zu tun, hier geht es um soziale Gerechtigkeit und
    wie einige Toleranten damit umgehen, wenn es kontinuierlich immer mehr Tarifforderungen von Seiten des öffentlichen Dienstes, mit Fortführung zu den Gehältern der Beamten und deren Pensionen und der Vergütung unserer Politiker, wer da Menschenunwürdig die sozialen Ungerechtigkeiten verteidigt und die Ausgaben für Asyl und Flucht für gerecht hält, der hat nichts verstanden und verhöhnt die Lebensleistung unserer Armutsrentner und die Hohe dieser Bezüge, die auch mit der 10 % Erhöhung über Grundsicherung, immer noch unter den Hartz IV Satz der Asylbewerber mit Bleiberecht und der Flüchtlinge mit Schutzstatus liegt, wie muss man unsere ärmsten Bürger und die Kritiker diese Zustände hassen, wenn man diese Sachverhalte als rechte Hetze deformiert, aber jeden auch straffälligen Flüchtling und Asylbewerber seine Menschenrechte verbürgt, wo er diese durch sein Verhalten in unseren Land schon längst verwirkt hat, nur so wird ein Schuh draus!

  • 9
    7
    kgruenler
    11.03.2018

    @voigtsberger: Zitat: "...oder finden sie es sozial gerecht, das ein 45 und mehr Jahre gesetzlich Versicherter, wegen mieser Tarifverträge unter den jetzigen Mindestlohn, am Ende eine Rente auf Grundsicherungsniveau erhält, wo die Leistungen noch unter dem Hartz IV Satz liegt, ...."
    Abgesehen davon, dass ich bereits 46 Jahre alt bin, trifft genau das von Ihnen beschriebene auf mich zu.
    Entgegen Ihrer Vermutung verbringe ich nicht den Tag hinter einem Schreibtisch in irgendeinem Amt. Allerdings versuche ich einfach, meine Menschlichkeit zu behalten und nicht auf die alternativen Fakten von diesen nationalistischen Dummenfängern reinzufallen.
    Asyl ist ein Grundrecht jedes Menschen. Bleiberecht und Schutz auf Zeit und humanitäre Unterstützung ist das geringste, was ein zivilisiertes Land für geflüchtete Menschen tun kann. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Erde und wenn wir nicht Milliarden für Militär, Rüstung und Automobilindustrie verplempern würden und die Reichsten der Reichen angemessen beteiligt und besteuert werden würden, wäre soviel Geld für das ganze Land und alle Bewohner übrig, dass jeder ein monatliches Grundeinkommen hätte und man nicht Arme gegen noch Ärmere ausspielen müsste!
    Aber das führt zu weit vom Thema weg.
    Übrigens, eine starke Linke wäre zum Vorteil derer, die jetzt nichts oder nur sehr wenig haben und zum Nachteil der Reichen und derer, die - wie sie schrieben - oben auf der Suppe schwimmen. Bei einer starken Rechten wäre das genau anders herum, aber das kapieren die Schafe nicht, die Ihren Schlachtern hinterher rennen.

  • 9
    6
    osgar
    11.03.2018

    @voigtsberger, Sie sind ein hoffnungsloser Fall.

  • 8
    10
    voigtsberger
    11.03.2018

    kgruenler: Ignorieren, bagatellisieren und die Realität im Land leugnen, das ist die Methode der so Toleranten im Land und wer die realen zustände im öffentlichen Raum und da besonders im Nahverkehr beschreibt, der betreibt Hetze und am Ende hat einmal wieder keiner etwas von den Problemen gewusst. Da sollten sie sich von und zu ihren Amt, Büro oder Dienststelle einmal mit den Nahverkehr bewegen und ihre Erfahrungen in ihre "Filterblase" lassen, denn hier geht es nicht nur um Einnahmen, sondern um Sozialisierung, von der viele Linksautonome und ihre Gäste meist weit entfernt sind oder es provozieren! Auch kann ihnen jeder Mitarbeiter im Außendienst der Verkehrsbetriebe genau erklären, seit wann und wer da den Schwerpunkt der Probleme verursacht. Da was sie fordern ist auf lange Zeit nicht zu realisieren oder sie und ihre Mitstreiter verzichten endlich einmal auf die kontinuierlichen Tarifforderungen, wie jetzt wieder mindestens 200 Euro/Monat mehr, denn da werden steuerfinanzierte Einkommen und Pensionen künstlich aufgepumpt ohne Mehrleistung der Empfänger und wieviel Armutsrenten und Aufstocker im Niedriglohnsektor, könnte man da ein besseres und lebensleistungsgerechtes Leben ermöglichen und wäre immer noch weit entfernt von der Armutsgrenze. Doch da fehlt den Angestellten im öffentlichen Dienst, den Beamten und den Selbstständigen im Land, ganz einfach das soziale Gewissen und nicht nur die kleinen milden Gaben zum profilieren sind da das was Abhilfe schaffen könnte und ein Hr. Höhnes wird doch durch unsere politischen Eliten, der Wirtschaft und den Medien wieder hofiert und nicht von den Kritikern der Flüchtlingspolitik und den Kritikern der sozialen Ungerechtigkeiten oder finden sie es sozial gerecht, das ein 45 und mehr Jahre gesetzlich Versicherter, wegen mieser Tarifverträge unter den jetzigen Mindestlohn, am Ende eine Rente auf Grundsicherungsniveau erhält, wo die Leistungen noch unter dem Hartz IV Satz liegt, den jeder Asylbewerber und Flüchtling mit Bleiberecht oder Schutz auf Zeit bekommt, ob er der deutschen Sprache mächtig ist um sich zu bewerben, ob er einen Beruf hat oder ob er nicht sogar Analphabet ist, Leistung gibt es ohne Einschränkung und wo bleiben noch all die Arbeitnehmer, die arm trotz Arbeit sind, all diese müssten mit höheren Gebühren, Abgaben und Steuern am Ende ihre legalen Schwarzfahrer finanzieren. Und Lösung gibt es nur eine, wer es nicht versteht wie unser System und unsere öffentliches Leben funktioniert, der gehört aus den Verkehr gezogen oder Abgeschoben, egal wo hin, nur weg, denn alles andere stärk nur die Parteien an den linken und rechten Seiten und wie das endet wissen wir doch. aber halt, die Staatsdiener werden wieder mit "oben auf der Suppe schwimmen", wie es 45 und 89 war und es sich immer wieder beweisen wird!

  • 11
    5
    kgruenler
    11.03.2018

    @voigtsberger: Hetzen, hetzen, hetzen... Ist das echt das einzige, was Sie können? Woher stammt Ihr nicht enden wollender Hass? Schon mal probiert, Empathie zu zeigen und mal versuchen zu verstehen, warum manche Zeitgenossen so handeln, wie sie handeln? Und dann mal nen Schritt weiter denken, um die möglichen Ursachen abzustellen? Und als Ursache meine ich nicht die von Ihnen immer wieder ins Rennen geworfene Einwanderungsproblematik. Bei über 82 Mio. Bürger*innen fallen 1 Mio. Zuwanderer überhaupt nicht auf, zum Vergleich, das wäre so, als würde 1 Mensch zusätzlich in eine Kneipe mit 82 Menschen reinkommen, das bemerkt gar niemand.
    Wissen Sie, das Problem sind nicht die Einwanderer, sondern die Steuerflüchtlinge wie Höneß, Schwarzer und wie Sie alle heißen, welche Milliarden an Euro aus dem Land schaffen und so den Bürger*innen entziehen. Doch gegen diesen Personenkreis wettern Sie nie. 500 Schwarzfahrer und 60 Euro Strafe, das bringt gerade mal 30.000 Euro im Jahr ein. Damit sind nicht mal die Personalkosten eines Kontrolleurs gedeckt. Die Straßenbahn benötigt grob gerundet 30 Mio. Euro im Jahr an Betriebskosten, das ist tausend Mal soviel.
    Ganz ehrlich, da käme es billiger, auf Kontrollen zu verzichten und für die Schwarzfahrer besser eine Art Sozialticket zu erfinden, welches sich die Personen auch leisten können. Oder wie in anderen Städten, sogenannte Mitfahrertickets einführen, dann kann man eine Person gratis mitnehmen. Lösungen gibts viele. Es muss nicht immer Hass und Hetze sein!

  • 7
    10
    voigtsberger
    11.03.2018

    Wer sich ein wenig in der Materie auskennt, der wies seit wann die Zahlen jedes Jahr gleich hoch sind und wer da die Schwarzfahrer sind, die laufend auffallen. Auch wird von diesen Personen die Strafe nur in den seltensten Fällen "eingetrieben". bei den Berichten gehören endlich "Ross und Reiter" genannt, das auch die so Toleranten wissen wer da Probleme macht und alles ohne greifende Konsequenzen "im Sande verläuft", nur unsere Bürger werden noch mit aller Härte des Gesetzes zur Kasse gebeten und das sind meist die Einzelfälle!



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...