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Initiative will Ausbreitung des Wolfs stoppen

Rosenthal/Dresden (dpa/sn) - Nachdem in den vergangenen Jahren hunderte Schafe rund um Ralbitz-Rosenthal im Kreis Bautzen gerissen wurden, hat eine Bürgerinitiative 18 590 Unterschriften für eine Begrenzung ...

erschienen am 09.01.2018

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  • 10.01.2018
    10:21 Uhr

    GrauerWolf: Falsche Proheten
    Eine Bürgerinitiative sammelt 18.590 Unterschriften für eine Begrenzung der Wolfspopulation und
    fordern den Einsatz der Waffe gegen das streng geschützte Wildtier Wolf.
    Das Land Sachsen hat 4.084.851 Einwohner, 18.590 Bürger ca. 0,46% der sächsischen Bevölkerung erheben ihre Stimme, lokal konzentriert auf die Fläche eines Wolfsterritoriums von ca. 22.000 Hektar, von einigen wenigen Trittbrettfahrern abgesehen und ja, in einer Demokratie hat jeder das Recht auf Meinungsfreiheit auch wenn er damit massive Bildungslücken im Naturschutz offenbart und gute fachlich Praxis im Herdenschutz ignoriert.
    Aber wo liegen die Ursachen? Werden Schafe von Wölf gerissen, werden uralte Ängste geschürt und die Verängstigten wollen die großen Beutegreifer lieber tot als lebendig sehen, auch um ihre Viehherden zu schützen.
    Es ist aber auch anerkannter Wissensstand der modernen Wildtierforschung, daß der Abschuß von Wölfen nicht, oder nur zu einem kurzzeitigen Rückgang der Rißzahlen führt. Im Gegenteil, meist werden in den Folgejahren deutlich mehr Schafe Opfer von Wölfen. Warum?
    Wölfe sind Teil komplexer Regulationsprozesse in Ökosystemen, hochspezialisiert auf die Regulation von Schalenwildbeständen, mit einer exzellent funktionierenden feinen Familienstruktur.
    Gerade diese Familienstruktur ist ein Garant für die Effizienz ihrer Aufgaben im Ökosystem.
    Der goldene Weg in unserer Kulturlandschaft ist eine gute fachlich Praxis im Herdenschutz und das bevor der erste Verlust durch den Wolf zu beklagen ist.
    Die gesetzliche Aufgabe des Bundes und der Länder ist, festgeschrieben in dem Managementplan für den Wolf in Sachsen, die Rückkehr des Wolfes mit Öffentlichkeitsarbeit aufzuklären, die Bevölkerung wieder im Umgang mit dem Wolf und effektiven Herdenschutzmaßnahmen zu schulen.
    Zum Rüstzeug der Schafhalter muß ein fundiertes Wissen über die Natur der Großen Beutegreifer und wirksame Herdenschutzmaßnahmen gehören.
    Sicherlich, getan wurde in dieser Hinsicht vom Land Sachsen schon viel, es gibt in jedem Landkreis qualifizierte Wolfsbeauftragte und Fördermittel um die andere Bundesländer Sachsen beneiden und ein funktionierendes Wolfsmanagement.
    Was fehlt, ist ein fester Rückenhalt für das aktive Wolfsmanagement aus der Politik.
    Wenn sich z.B. ein Landrat zu bildungsfernen Äußerungen über das praktizierte Wolfsmanagement in der Öffentlichkeit hinreißen läßt und sich damit gegen den anerkannten Stand der Wissenschaft und Technik, sowie gegen das rechtsstaatlich organisierte Wolfsmanagement stellt, ist einer der falschen Propheten beim Namen genannt.
    Wobei dieses Problem, die Untergrabung des Rechtsstaates durch seine eigenen Repräsentanten, anderen Vertretern der Exekutive wie zum Beispiel unseren Ordnungshütern, ebenso nicht gänzlich fremd ist.
    Zu einem Staat gehören geschlossene Reihen, auf Grundlage des anerkannten Standes der Wissenschaft und Technik und der Rechtsstaatlichkeit.
    Diese Geschlossenheit können wir übrigens gut bei einem Wolfsrudel beobachten.

    Meint Ihr Grauer Wolf

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