Nach Missbrauchsvorwürfen: Parkeisenbahn legt Kinderschutzkonzept vor

Dresden (dpa/sn) - Nach dem sexuellen Missbrauch eines Jungen will die Dresdner Parkeisenbahn ein Kinderschutzkonzept erarbeiten. Das kündigten die staatliche Parkverwaltung Schlösserland Sachsen und der Förderverein Parkeisenbahn am Dienstag in Dresden an.

Bereits im Mai dieses Jahres habe der Vater eines Jungen die Parkeisenbahn informiert, dass er Strafanzeige gegen ein Mitglied des Fördervereins gestellt habe. «Dieser Vorfall hat uns tief erschüttert», meinte Schlösserland-Geschäftsführer Christian Striefler. Der Mitarbeiter sei umgehend suspendiert worden. Der Schutz der Kinder und Jugendlichen, die für den Betrieb der ehemalige «Pionier-Bahn» im Großen Garten sorgten, sei außerordentlich wichtig.

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