Urteil im Infinus-Prozess noch 2017 unwahrscheinlich

Dresden (dpa) - Das Verfahren um den Infinus-Skandal am Dresdner Landgericht geht in dieser Woche ins dritte Jahr. Bis Weihnachten sind nach Angaben eines Sprechers weitere 17 Verhandlungstage in einem der größten Wirtschaftsstrafprozesse Deutschlands terminiert, ein Urteil noch 2017 aber ist unwahrscheinlich. Die Kammer hat noch vier Zeugen geladen, zudem liegen Beweisanträge der Verteidigung vor.

Seit November 2015 müssen sich fünf Ex-Manager der größtenteils insolventen Dresdner Infinus-Finanzgruppe wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs im besonders schweren Fall und Kapitalanlagebetrugs verantworten, ein weiterer Angeklagter wegen Beihilfe. Es geht um Zehntausende geprellter Anleger und viele Hundert Millionen Euro Schaden.

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