Verteidigung fordert Freispruch für Infinus-Gründer

Dresden (dpa/sn) - Im Prozess zum Infinus-Skandal am Dresdner Landgericht hat die Verteidigung für den Gründer und Ex-Chef des Unternehmens einen Freispruch verlangt. «Es gab keine schwarzen Kassen, keine gefälschten Gutachten und Bilanzen sowie ordentliche Buchhaltung», sagte Rechtsanwalt Ulf Israel am Donnerstag in seinem Plädoyer. Sein Mandant habe nie Gelder missbraucht und immer im Interesse seiner Kunden agiert, es gebe keine Beweise für Betrug und Täuschung. Der Staatsanwaltschaft warf er vor, ohne Not eine Firma zerschlagen zu haben, die ordnungsgemäß geführt wurde und sich niemand unanständig bereichert habe.

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