Herberge in Affalter bietet besonderen Schultag

Aktion von Versorger - Kinder decken vor Ort Naturphänomene auf

Lößnitz.

Warum hängt die Fledermaus mit dem Kopf nach unten? Warum bekommt ein Specht keine Kopfschmerzen, wenn er klopft?

Diese Fragen haben Umweltpädagogen in der Naturherberge in Affalter am gestrigen Dienstag beantwortet. Schon im zehnten Jahr bieten die Energieversorger Envia M und Mitgas das Projekt "Natur zum Anfassen" an. Schulklassen können an insgesamt acht Standorten in Sachsen einen Tag lang in der Natur auf Entdeckungsreise gehen. "Die Naturherberge Affalter ist dabei der jüngste sächsische Partner. Hier sind wir erst seit drei Jahren", sagt Susanne Weiß, verantwortlich für Bildungsprojekte bei Envia M.


Diesmal wird an zwölf Tagen in Affalter ein solch besonderer Schultag angeboten. Jedes Jahr gäbe es ein anderes Thema. So standen bereits Schmetterlinge und Frösche im Mittelpunkt. In diesem Jahr dreht sich alles um Naturphänomene. Im Mai konnten sich die Klassen bewerben. Und so kommt es auch, dass selbst Zwickauer und Chemnitzer in Affalter die Natur verstehen lernen. "Das Angebot richtet sich an die ersten sechs Klassenstufen", so Weiß. Für ihr Unternehmen seien diese Schulprojekte eine gute Möglichkeit, um auf sich aufmerksam zu machen. Dabei gehe es vor allem um die Nachwuchssicherung. "Wir wissen doch alle, wie es momentan aussieht", so Weiß. Alle suchten fähige Azubis. Außerdem gehöre das Umweltthema zur Firmenphilosophie. "Wir wollen diese Umweltgedanken in die Schulen transportieren."

Und wie war das jetzt mit dem Specht und er Fledermaus? "Also die Fledermaus kann sich aus dieser Position besser fallen lassen und damit fliehen. Und der Specht hat hinter dem Schnabel eine Art Stoßdämpfer", sagte Susanne Weiß. (klin)

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