Verwitwete verarbeiten Verluste

Hospizdienst "Zion" bietet speziellen Kurs an

Aue.

Wer seinen Lebenspartner verloren hat, macht oft schwere Zeiten durch. Deshalb bietet der ambulante Hospizdienst "Zion" in Aue auch dieses Jahr ein Wochenende speziell für Verwitwete an. Voraussichtlich vom 1. bis zum 4. Oktober geht es dann im Diakonissenhaus an der Schneeberger Straße um das "Prinzip Hoffnung".

Gegenseitig wollen sich die Teilnehmer Mut und Kraft schenken, um den schweren Verlust zu verarbeiten und zu überwinden. Aufgezeigt werden Wege durch die Trauer - begleitet von Experten wie Sylvia Korb und Gabriele Pinther von der Auer Hospizgruppe sowie von Diakon Andreas Korb. Wenn Lebensentwürfe und Pläne für die Zukunft zusammenstürzen, weil der Partner für immer geht, stürzt meist alles wie ein Kartenhaus zusammen. Wut, Verzweiflung und Tränen verhüllen den Blick auf das Morgen, wissen die Trauerbegleiter. Eine Vorstellung, dass sich dieser schwarze Schleier hebt - sie scheint bisweilen unmöglich. Wie Menschen, die einen geliebten Partner verloren haben, wieder Sinn im eigenen Leben finden, soll an diesen Tagen unter gleichfalls Betroffenen vermittelt werden. Es gibt Anregungen, Unterstützung und Verständnis, geistliche Impulse sowie Stille und Einkehr.

Schon an diesem Freitag indessen soll beim Hospizdienst "Zion" die neue Ausbildungsrunde zur ehrenamtlichen Hospizarbeit beginnen. Der Grundkurs steht jedermann offen und umfasst insgesamt vier Module, wozu es freitags und samstags Treffen im Diakonissenhaus gibt. Weitere Infos - unter anderem zu Veranstaltungen wie dem "Letzte Hilfe Kurs" am 2. November - gibt es im Internet. (ane)www.hospiz.zion.de

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