Der Hit ist der Linseneintopf

In Olbernhau lädt die Feuerwehr zu einem Weihnachtsmarkt. Besonders beliebt sind die Gulaschkanone und ihr Inhalt.

Olbernhau.

Dass Feuerwehrleute Feuer nicht nur bekämpfen, sondern auch kontrollieren und sinnvoll einsetzen können, haben am Sonnabend einmal mehr die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Olbernhau unter Beweis gestellt. Zum insgesamt siebten Mal luden sie ab dem Nachmittag zu einem kleinen Weihnachtsmarkt ans Gerätehaus im Stadtzentrum ein.

"Wir wollen damit einen kleinen kulturellen Beitrag für das Stadtleben leisten, zugleich aber auch auf uns aufmerksam machen und nicht zuletzt in besinnlicher Runde all jenen Danke sagen, die uns auf vielfältige Weise unterstützen. Wer will, der kann sich natürlich auch im Gerätehaus umgucken und einen Blick auf die Fahrzeuge werfen", erläuterte Wehrleiter Steffen Kliem, der gemeinsam mit 15 weiteren Kameraden am Morgen mit dem Aufbau des Weihnachtsmarktes begonnen hatte.

Eine der ersten Tätigkeiten war das Anheizen des Feldkochherdes. Dieses umgangssprachlich als Gulaschkanone bezeichnete Gerät wurde im Jahr 1962 gebaut und vor zwei Jahren von den Olbernhauer Feuerwehrleuten komplett zerlegt, grundhaft erneuert, neu lackiert und auf den neuesten technischen Stand gebracht. In der mit Holz befeuerten Feldküche bereiteten die Kameraden einen herzhaften erzgebirgischen Linseneintopf zu, der bei Besuchern des Marktes fast schon Kultstatus erlangt hat. "Süß-sauer, wie er traditionell in der Region gemacht wird, und mit Bratwurst oder Knacker serviert. Insgesamt haben wir 100 Liter gekocht, was mehr als 200 Portionen entspricht", verriet Kristian Nitschke, der das Gericht ausgab.

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