Kläranlagen-Kampf geht in zweite Runde

Wieder rückt die Polizei in Heidersdorf an. Erneut muss Hausbesitzer Axel Bierett widerwillig hinnehmen, dass Handwerker an seiner Kleinkläranlage arbeiten. Recht und Unrecht liegen dabei nah beieinander.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    23.09.2020

    Nach der Rechnung im Artikel kostet die Bewohner dann eine volle WC-Spülung (ca. 15L) 50cts.
    Also wie in Raststätten an der Autobahn. Allerdings ohne Reinigungsservice.
    Besser deshalb die Toilette auf der Wiese im Bildhintergrund aufbauen. Dort ist es gratis.
    Gute Nacht also, unser Sachsen!

  • 5
    1
    Lexisdark
    20.09.2020

    Das gleiche blüht meiner Ansicht nach auch Besitzern alter Öfen und Kamine. Da wird selbst eine Umrüstung teuer. Im Zweifel wird dann stillgelegt. Und wer zentral mit Holz oder Kohle heizt, wird auch regelmäßig vorm Schornsteinfeger besucht und daran erinnert. Wobei es da auch Verbesserungen gibt seitens Effizienz und Umweltschutz. Aber eine dichte Grube mit eingehaltenen Grenzwerten zu versiegeln ist nicht der richtige Weg.

  • 3
    0
    Piepsel
    20.09.2020

    wir haben damals so eine Biogrube bauen lassen und haben in unserer Umgebung Leute, die bis heute keine solche haben. Und was passiert.......nichts.
    Es kommt vielleicht auf den Bearbeiter an

  • 17
    9
    Tifi
    19.09.2020

    Da wiehert er der Amtsschimmel! Wo kämen wir denn hin? Recht und Ordnung ! Also in solchen Fällen. Bloß keine Ausnahmen! Pfeif auf Gutachten und amtliche Überprüfung. Wer hat denn behauptet das der Sinn der Sache saubere Abwässer wären ? ANSCHLUSSPFLICHT und Verstetigung von Einnahmen der Kommunen ? Das wäre ja. Der Mann verweigert seine Solidarität mit seinen Mitbürgern des schönen Mammons wegen. Also durchgreifen ! Bestrafe Einen, erziehe Hundert ! Wer hats gesagt ?

  • 32
    11
    frankjac
    19.09.2020

    Die Hausbesitzer, denen es aus finanziellen Gründen unmöglich ist, ihr Haus anschließen zu lassen, werden also rücksichtslos in den Ruin getrieben. Unfassbare Zustände!

  • 32
    7
    ah88985
    19.09.2020

    Es ist also völlig gleichgültig, dass die Anlage dicht ist und die Grenzwerte einhält? Ich dachte, die Verordnung dient dem Umweltschutz? Ich glaube nicht, das die Fische im Bach/Fluss eine 20-stellige Nummer interessiert...

    Einfach 2x im Jahr die Werte messen und die Auflage zur Umrüstung solange aussetzen, bis das Haus mal verkauft wird oder die Anlage die Werte nicht mehr erreicht. Bis dahin Bestandsschutz. Oder wollte man nur mal ein abschreckendes Exempel statuieren?

  • 35
    6
    fnor
    19.09.2020

    Wir betreiben Breitbandausbau mit hohen Fördersummen. Auch wenn das wichtig und richtig ist, gibt es auf der anderen Seite Häuser ohne Trink- und Abwasseranschluss. Das ist eine Situation wie in der Dritten Welt. Die Bürger werden dabei allein gelassen. Der Freistaat Sachsen oder der Bund sollten hier mal Initiative zeigen und jeden, der es wünscht, für einen geringen Eigenanteil anschließen.