Ukrainer werden abgeschoben

Männer wollten über Reitzenhain einreisen

Reitzenhain.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz haben am Donnerstagabend in Reitzenhain sieben Ukrainer bei der Einreise nach Deutschland in einem Renault Master mit ukrainischer Zulassung kontrolliert. Die Männer im Alter zwischen 30 und 50 Jahren wiesen sich mit ihren gültigen ukrainischen Reisepässen aus. Bei ihrer Befragung stellte sich allerdings heraus, dass sie einen längerfristigen Aufenthalt im Schengengebiet vorhatten, um dort zu arbeiten. Die für eine Arbeitsaufnahme notwendigen Visa konnten sie nicht vorweisen, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizeiinspektion.

Die Beamten leiteten gegen den 31-jährigen Fahrer sowie die sechs Insassen des Renault Master Strafverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern beziehungsweise der unerlaubten Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen sollten sie am gestrigen Freitag in die Tschechische Republik abgeschoben werden. Zudem erhalten sie eine Wiedereinreisesperre und dürfen bis 2022 weder ins Bundesgebiet einreisen noch sich darin aufhalten. (bz)

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