"Eine kräftezehrende Zeit im Alter"

Volontärin Eva-Maria Gey (Foto) und Praktikantin Carolin Lange arbeiten derzeit in der Lokalredaktion der "Freien Presse" in Freiberg. Beide kommen jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit: Eva-Maria Gey aus Chemnitz, Carolin Lange aus Dresden. Hier stellen die beiden in der Serie "Nächster Halt" Reisende vor, denen sie auf dem Arbeitsweg nach Freiberg oder auf ihrem Heimweg begegnen. Heute: eine 93-Jährige.

"Wenn man alt ist, kommt die Energie schwer wieder zurück", sagt Renate Crusius. Während des ersten Lockdowns war die 93-jährige gebürtige Chemnitzerin nur selten unterwegs, was ihr viel Energie geraubt habe. "Man altert dadurch schneller", sagt sie. Renate Crusius wohnt nun in Freiberg. Das Wochenende hat sie in Chemnitz bei ihrer Schwester verbracht. Da sie kein Auto hat, legt sie solche Strecken in der Regel mit der Bahn zurück. "Nach Möglichkeit möchte ich dabei nicht viele Leute um mich herum haben", sagt die Wahl-Freibergerin. Es ärgert sie sehr, wenn Mitfahrende den Mund-Nasen-Schutz nicht wie vorgesehen tragen. "Wenn man die Nase raushängen lässt, kann man es auch gleich lassen. Ich setzte mich immer möglichst dorthin, wo die Mitfahrer ordentlich bedeckt sind."

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