"Aufgaben von Pflegefachkräften sollten erweitert werden"

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Der Verbandsvorsitzende Michael Junge sieht in der Vernetzung von Versorgungsformen der Pflege die Zukunft - Reine Altenpflegeausbildung ist aus seiner Sicht überholt

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Zeitungss
    13.11.2018

    @Juri: Sehr treffender Beitrag, sollte von den Verantwortlichen gelesen werden, auch wenn das kein fruchtbarer Boden ist, wie wir alle wissen.

  • 3
    0
    Juri
    13.11.2018

    Liebe Frau Ring,
    drei Artikel zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe. Natürlich ist es gut, dass Sie sich des Themas immer mal wieder annehmen. Es ist richtig, immer wieder darüber nachzudenken wie wir, hin zum Besseren verändern müssen. Ich verstehe aber auch die Stimmen, die da meinen, wir denken immer zuerst darüber nach wie es nicht geht. Fast alles was ihr Gesprächspartner auf Ihre erste Frage erklärt kann ich unterschreiben. Vieles davon habe ich bereits vor 20 Jahren unterschrieben. Die Antwort auf Ihre erste Frage allerdings, sie könnte auch von damals sein.
    Ich höre und lese seit Jahren immer wieder: Müsste, könnte, sollte....,ich will es dabei belassen. Ich lese seit Jahren: Zunahme der Menschen die pflegebedürftig werden, mehr Zeit, mehr Ehrenamt, mehr Geld, bessere Hilfsmittel und Ausstattung.
    Wir Bürger können es nicht mehr hören und die Jugend wendet sich mit den Worten: "Es geht nur um die Alten" ab. Ich verstehe das.
    Natürlich gibt es Schritte in die richtige Richtung. Allerdings schon beim Schreiben stelle ich fest, wie bescheiden ich diesbezüglich geworden bin. Das sind keine Schritte, das sind Gehversuche.
    Sie dürfen mich gern belächeln. Für mich scheint unser aktueller Gesundheitsminister der erste zu sein, der hier versucht etwas mehr Dampf in den Kessel zu bekommen. Aber auch ihm werden gleich mal wieder Kohlen aus dem Feuer gestohlen und durch Steine ersetzt. Er hat noch nicht richtig angefangen, da springen sie schon wieder hinter den Hecken hervor, die die zuerst darüber nachdenken, wie es nicht geht.

    Dabei ist das doch alles so einfach. Wir brauchen Geld. Viel Geld und die mitfühlende Einsicht, dass das mit dem Altern so ist wie es ist und dass sich das niemals ändern wird. Wir brauchen die Einsicht, dass (fast) alle Menschen einmal alt, pflegebedürftig, oft krank und hilflos werden. Auch die, die zur Zeit noch jung, hübsch und dynamisch sind. Auch die die von sich denken, dass das in 30 Jahren immer noch so ist. Auch die die sich nicht vorstellen können, dass die "Alten" auch einmal fleißig gearbeitet haben und damit die Grundlage für unseren Wohlstand gelegt haben.

    Wir geben nicht selten Geld an Stellen und für Zwecke aus, wo sich jeder normal denkende Mensch mit zwei Händen an den Kopf greifen möchte. Dem steht gegenüber: Für Empathie und Barmherzigkeit bleibt so wenig Raum. Das ist nichts Neues, aber dennoch nicht weniger beschämend und würdelos.