Breitband: Koordinator stellt sich vor

Landkreis will beim Internet-Ausbau zwischen den Kommunen vermitteln

Döbeln.

Die Kreisverwaltung hat für heute Bürgermeister aus Mittelsachsen nach Döbeln eingeladen, um über schnelles Internet zu reden. Auf dem Treffen wird sich Mattias Borm vorstellen, der seit September als Projektkoordinator für den Breitbandausbau Mittelsachsens fungiert. Ziel sei es, so der 53-Jährige, dass alle "weißen Flecken" im Landkreis verschwinden. Damit sind Gebiete gemeint, in denen Übertragungsraten von weniger als 30 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Er wolle dabei eine Berater- und Vermittlerrolle einnehmen. So könnten beispielsweise Ausschreibungen in Clustern gebündelt werden, um bessere Angebote zu erreichen. Wie Lothar Beier als 1. Kreisbeigeordneter erklärt, favorisiere der Kreis das Wirtschaftlichkeitslückenmodell, bei dem ein Telekommunikationsunternehmen das Netz ausbaut und gefördert wird. Die andere Variante, dass eine Kommune das Netz selbst betreibt, eigne sich nur für Ballungsräume. Laut Borm haben sich dafür bislang nur sieben Gemeinden in Mittelsachsen entschieden. (jan)

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