Edelmetalldiebstahl: Prozess geht weiter

Chemnitz/Freiberg.

Der 29-Jährige aus dem Raum Freiberg, der vom Landgericht Chemnitz wegen Diebstahls von Edelmetallen zu einer Freiheitsstrafe von 33 Monaten verurteilt worden war, ist in Revision gegangen. Der Richterspruch ist damit nicht rechtskräftig geworden. Wie Marika Lang als Pressesprecherin des Gerichts auf Anfrage von "Freie Presse" weiter informiert, hat auch die Staatsanwaltschaft das Urteil angefochten. Die erste Strafkammer unter Vorsitz von Richter Bernd Bräunlich hatte den Angeklagten für schuldig befunden, seinem Arbeitgeber von 2014 bis 2017 Platin und Rhodium mit einem Gesamtgewicht von reichlich 22,6 Kilogramm gestohlen und an Edelmetallaufkäufer in der Bundesrepublik für insgesamt fast 470.000 Euro verkauft zu haben. Rund 35.000 Euro davon waren auf das Konto der Eltern des jungen Mannes überwiesen worden, als das Konto ihres Sohnes wegen Überziehung gesperrt war. Dennoch entließ die Kammer die beiden 50-Jährigen aus der Mithaftung - dagegen richte sich die Revision der Staatsanwaltschaft, so die Sprecherin. (jan)

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