Feuerwehr-Nachwuchs zeigt seine Stärken

Ohne den Zuwachs aus den Jugend-Abteilungen käme kaum eine Feuerwehr über die Runden. Nun machten sich mehr als 500 junge Retter Hoffnung, dass ihre Zunft so schnell nicht ausstirbt.

Freiberg.

Eine überaus positive Bilanz hat Roy Schlesinger, Jugendfeuerwartwart des Kreisverbands Mittelsachsen, nun vom Jugendfeuerwehrtag am jüngsten Wochenende in Freiberg gezogen. Rund 570 Kinder und Jugendliche, in den Jugendabteilungen der Feuerwehren der Regionen Freiberg und Döbeln aktiv, hatten sich von Freitag bis Sonntag getroffen, um sich besser kennenzulernen, zu üben, aber auch eine spannende Zeit zu verbringen. Auch Gäste aus Freibergs tschechischer Partnerstadt Příbram sowie der Nachwuchs des Technischen Hilfswerks (THW) folgten einer Einladung. "Wenn man die Teilnehmerzahl sieht, aber auch, wie sich die Jugendlichen etwa bei der GPS-Rallye verhalten haben, kann man eigentlich nur stolz sein", sagte Schlesinger und sprach von einem "gelungenen Wochenende".

Sinn des nunmehr 25. Jugendfeuerwehrtages: Gemeinsame Erlebnisse sollen die Teilnehmer zusammenschweißen, im Team und darüber hinaus, erläutert Schlesinger. Denn da später oft auch zu vielen Einsätzen mehrere Wehren alarmiert werden, ist es von Vorteil, wenn man sich kennt. Das gilt ebenfalls für die Kollegen vom THW.

Um ihre jeweilige Mannschaftsstärke aufrecht erhalten zu können, werden die Nachwuchsabteilungen der Feuerwehren immer wichtiger, erläutert Schlesinger. Zwei Drittel der aktiven Retter kommen mittlerweile aus den Jugendwehren, schätzt Schlesinger. Auch er selbst war so dazugestoßen. "Ohne Jugendfeuerwehren hätten wir kaum noch Nachwuchs. Wenn wir die Feuerwehren erhalten wollen, gibt es kaum eine andere Möglichkeit."

Der Altkreis Freiberg sei dabei mit um die 50 Jugendfeuerwehren sehr gut aufgestellt. Mittelsachsenweit, wo insgesamt 213 Feuerwehren auf 98 Jugendfeuerwehren bauen können, gebe es durchaus noch Luft nach oben, schätzte der Kreisjugendfeuerwehrwart ein. (fhob)

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