Preiswürdig: Batterien für E-Fahrzeuge

Freiberger Forscher in Dresden ausgezeichnet

Freiberg/Dresden.

Das Team um Dr. Charaf Cherkouk (Foto) vom In-stitut für Experimentelle Physik der TU Bergakademie Freiberg hat einen Technologie- und Innovationspreis des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) für neue leistungsfähige Akkumulatoren für Elektrofahrzeuge erhalten. Die Preisverleihung fand am Donnerstag in Rossendorf statt, teilte die Pressestelle der Uni mit.

Das von der Jury für Platz zwei ausgewählte Gemeinschaftsprojekt beschreibt demnach ein Verfahren zum Einsatz des Halbleiters Silizium als Material für besonders leistungsfähige Akkumulatoren. Die Technologie sei insbesondere vor dem Hintergrund des Ausbaus erneuerbarer Energien interessant, da mit der wachsenden Anzahl an Elektrofahrzeugen auch die weltweite Nachfrage nach Energiespeichern mit höchsten Energiedichten steige.

"Wir wenden ein bereits zum Patent angemeldetes Verfahren an, mit dem wir das Silizium als Anodenmaterial kostengünstig herstellen können. Im Hinblick auf E-Fahrzeuge könnte neben Sicherheitsaspekten eine so erreichte Senkung der Herstellungskosten bei Hochleistungsbatterien ein entscheidender Faktor für den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland werden", erläuterte Dr. Cherkouk. (bk)

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