Raritäten locken 1000 Gäste

Damit hatten die Macher nicht gerechnet: Die polierten US-Karossen zogen so viele Besucher an, dass das Konzept 2020 überarbeitet werden soll.

Freiberg.

Bei Sonnenschein blitzten die polierten Motorhauben: Reges Treiben herrschte beim zweiten US-Car-Treffen am Samstag auf dem Gelände des Irish Inn Sportvereins am Fuchsmühlenweg in Freiberg.

Aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen kamen Fans mit ihren aufgemöbelten Schlitten. Rund 100 Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller und Baujahre wurden präsentiert und konnten von Besuchern bestaunt und bewertet werden. Wer wollte, konnte an seinem Fahrzeug die Leistungsfähigkeit messen lassen, oder sich am Dezibel-Contest beteiligen. Marco Ritter, Gründer und Organisator des Treffens, gibt mehr als 1000 Besucher an, die am Samstag kamen. "Das zweite Treffen hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Vom Platz her sind wir an unsere Grenzen gestoßen. Fürs nächste Treffen werden wir daher unser Konzept überarbeiten, sodass alle Fahrzeuge auf dem Gelände Platz finden. Wir sind noch im Lernprozess, die Veranstaltung soll langsam und überlegt wachsen und so einen festen Platz in der Szene finden", sagt Ritter. Preise wurden für die weiteste Anreise, beim Dezibel-Contest und an den Publikumsliebling vergeben. Der war zum zweiten Mal der Buick Special, Baujahr 1958, von Nicole Dammaß. "Das Auto hat keine Servolenkung, keinen Bremskraftverstärker und ist Handschalter. Da ist pure Muskelkraft vonnöten. Er wurde nur 3500 Mal gebaut und ist deshalb eine echte Rarität", sagt die Besitzerin des 5,38 Meter langen Oldtimers.

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