Angestellte der Gemeinde erhalten mehr Geld

Lohnplus im öffentlichen Dienst: Gemeinderäte sprechen über Folgen

Rossau.

Die Angestellten der Gemeinde Rossau erhalten durch tarifliche Lohnerhöhungen bis 2022 in zwei Stufen mindestens 3,2 Prozent mehr Geld. Darüber hinaus gibt es für sie eine Corona-Sonderzahlung. Wie sich das auf die Haushaltsplanung der Kommune auswirkt, soll in der Gemeinderatssitzung am heutigen Montag Thema sein.

Nach Angaben von Bürgermeister Dietmar Gottwald (parteilos) beschäftigt die Gemeinde Rossau in Kindertagesstätte, Bauhof und Verwaltung mehr als 40 Mitarbeiter. Die Entgelte für sie und andere Beschäftigte des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen steigen ab April 2021 um 1,4 Prozent oder mindestens um 50 Euro, und ab April 2022 um weitere 1,8 Prozent. In diesem Jahr bekommen sie zudem einen Sonderzahlung von bis zu 600Euro zur Abmilderung der besonderen Belastungen während der Coronapandemie.

Aktuell gehe es insbesondere darum, Eckpunkte des Haushaltes der Gemeinde sowie die im kommenden Jahr geplanten Maßnahmen festzulegen, sagte Gottwald. Dafür müssen die Räte wissen, welche Einnahmen und Ausgaben die Gemeinde erwartet. Vom Ergebnis der Beratung und ihren Entscheidungen hängt es ab, welche Investitionen und Instandsetzungsvorhaben 2021 eingeplant werden.

Die öffentliche Sitzung des Rossauer Gemeinderates und eine Bürgerfragestunde finden am heutigen Montagabend, im Ratssaal des ehemaligen Rathauses in Seifersbach, Schönborner Straße 1, statt. Die Tagung beginnt um 19 Uhr.

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