Bestattung im Wald: Prinz kämpft für Projekt

Friedwald-Genehmigung durch das Landratsamt lässt weiter auf sich warten

Chursdorf.

Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein, der zurzeit das Alte Schloss in Penig sanieren lässt, kämpft weiter um die Errichtung eines Friedwaldes im Chursdorfer Forst. Eine Entscheidung zu dieser alternativen Bestattungsstätte unter Bäumen ist im Landratsamt allerdings noch nicht gefallen.

Die Behörde könne sich zurzeit noch nicht dazu äußern, sagte Landkreissprecher André Kaiser auf Anfrage der "Freien Presse". Landrat Matthias Damm (CDU) hatte bereits Anfang Juni, als er zum Kommunaltag in Penig war, darauf hingewiesen, dass das Vorhaben umfassend geprüft werden müsse.

Der Peniger Stadtrat hatte das Projekt indes schon im Jahr 2016 mit knapper Mehrheit genehmigt. Als die Pläne aufkamen, gab es jedoch Kritik von der evangelischen Landeskirche. Sie meinte, auch auf Friedhöfen gebe es Bäume, unter denen man sich bestatten lassen könne. Zudem werde es für die Friedhofsbetreiber immer schwerer, die Pflege der Friedhöfe zu finanzieren. Der Prinz hofft dennoch darauf, dass sein Antrag in Kürze positiv beschieden werde, teilte er der "Freien Presse" mit.

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