Macht sich der OB für Frieden stark?

Rochlitzer Linke schlagen Beitritt zu Netzwerk vor

Rochlitz.

Soll der Rochlitzer Oberbürgermeister Frank Dehne (parteilos) dem internationalen Netzwerk "Mayors for Peace" beitreten oder nicht? Diese Frage, warf er im jüngsten Stadtrat auf. Er könne dies tun, hob er an. Aber ein Beitritt hätte, wie er fortfuhr, durch ein Votum des Stadtrats mehr Gewicht. Daher soll in einer der nächsten Sitzungen erneut darüber diskutiert werden.

Im Vorfeld der Sitzung hatte Stanley Weber im Namen der Linkspartei eine Email an Dehne geschickt und die Bitte formuliert, "Mayors for Peace" beizutreten, "um für Rochlitz ein klares Zeichen für Frieden und Abrüstung zu setzen". Die Organisation hatte 1982 der damalige Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Seither versucht das Netzwerk durch Aktionen und Kampagnen die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen. Mittlerweile gehören, wie es auf der Homepage der Stadt Hannover heißt, dem Netzwerk mehr als 7800 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern an, allein in Deutschland rund 600. Hannover ist eine der Vizepräsident- und Exekutivstädte des Bündnisses und Lead City für Deutschland. (acr)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.