Nach Tod der Mutter: Katzenbabys werden in Mittweida aufgepäppelt

Katzenmutter in Nähe des Obstguts totgefahren - Jungtiere wohlauf

Seelitz/Mittweida.

Mit drei Katzenbabys hat es das Schicksal gut gemeint - obwohl die missliche Lage, in die sie geraten waren, tödlich hätte enden können. In Nähe des Obstgutes Seelitz war ihre Mutter offenbar von einem Auto überfahren worden. Was dann passierte, haben sie dem Engagement gleich mehrerer Tierfreunde zu verdanken.

"Spaziergänger hatten die Katzenbabys gefunden und sich an uns gewandt", sagt Claudia Richter- Kircheis, die stellvertretende Vorsitzendes des Tierschutzvereins Mittweida. "Ich habe viel telefoniert und mich an Tierheime gewandt. Da die Katzenbabys noch mit der Flasche aufgezogen werden müssen und die Tierheime dafür keine Zeit haben, hatte ich keinen Erfolg", berichtet sie. Die Ordnungsämter seien nicht für Streuner zuständig.

Eine Tierfreundin aus ihrem Verein habe sich schließlich der Tiere angenommen. Sie sei mit den Katzenbabys auch zum Tierarzt gegangen, denn die Kätzchen seien sehr geschwächt gewesen. Mittlerweile hätten sich die drei Babys, deren Alter Claudia Richter-Kircheis auf fünf bis sechs Wochen schätzt, sehr gut erholt. Wenn sie etwa zwölf Wochen alt sind, könnten sie an Tierliebhaber vermittelt werden. Zuvor würden die drei Katzen in die vereinseigene Katzen-WG aufgenommen. Die Vereins-Vizechefin wolle in diesem Zusammenhang an alle Katzenhalter appellieren, ihre Tiere kastrieren und - wenn möglich - ihnen auch einen Chip einsetzen zu lassen. Denn die Anzahl der Fundkatzen nehme zu. Auch warnt der Tierschutzverein davor, Katzen auszusetzen. Das sei leider vor allem in der Ferienzeit öfter der Fall.

Spenden: Wer den Tierschutzverein Mittweida unterstützen möchte, kann unter Angabe folgender Daten seine Spende überweisen. TSV Mittweida; Volksbank Mittweida; DE 65 8709 6124 0197 1212 20 oder per Paypal unter: info@tierschutz-mittweida.de

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