Penig komplettiert kommunales Straßennetz

Stadt kauft weitere Verkehrsflächen, für die sie zuständig ist

Penig.

Um ihr Straßennetz zu vervollständigen, will die Stadt Penig demnächst einige Verkehrsflächen kaufen. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vergangene Woche dem Grundstückserwerb zugestimmt. Wie Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU) erklärte, seien die Verkehrsflächen im Straßenkataster der Stadt Penig als Ortsstraßen gewidmet. Laut sächsischem Straßengesetz sollte der Träger, der für die Straßen verantwortlich ist, auch der Eigentümer des Straßenflurstücks sein, sagte der Bürgermeister vor den Stadträten.

Im einzelnen betrifft dies ein 482 Quadratmeter großes Flurstück im Bereich Penig, zugehörig zur Verkehrsfläche Uhlandstraße und Ziegeleiweg. Auch ein 115 Quadratmeter großes Flurstück im Bereich Penig, zugehörig zur Verkehrsfläche Am Pfaffenbusch, und ein 367 Quadratmeter großes Grundstück der Verkehrsfläche Dittmannsdorfer Straße will die Stadt Penig kaufen. Nach Angaben der Verwaltung gehören diese drei Grundstücke der Mittelsächsischen Eisenbahninfrastrukturgesellschaft mit Sitz in Chemnitz.

Der Kaufpreis sei auf der Grundlage des Verkehrsflächenbereinigungsgesetzes festgelegt worden und beträgt 5 Euro pro Quadratmeter für den Bereich Penig und 3,20 Euro für den Bereich Dittmannsdorf. Insgesamt habe die Stadt Penig für den Grundstückserwerb 4159 Euro zu zahlen, heißt es seitens der Verwaltung. Die Kommune trage zudem die Kosten für die Beurkundung und Umsetzung des Kaufvertrages sowie die sich aus diesem Rechtsgeschäft ergebende Steuer.

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