Pfähle gesetzt, Salz gelagert: Orte bereiten sich auf Winter vor

Auch wenn die Kälte noch auf sich warten lässt: Die Städte und Gemeinden der Region machen sich startklar für die Saison. Teils wurden neue Technik und Material besorgt.

Erlau/Rochlitz.

Allerorts wird orakelt, welches Wetter der Winter nach dem außergewöhnlichen Sommer bringt. Fest steht: Die Kommunen der Region bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor. Wie genau, hat die "Freie Presse" nachgefragt.

Erlau: Gemeindestraßen auf einer Länge von gut 50 Kilometern hat Erlau zu betreuen, dazu kommen 7 Kilometer Gehweg. Den Winterdienst leisten der Bauhof und zwei Firmen, so Bauhofleiter Steffen Mehling. Eingelagert sind 220 Tonnen Streusalz. "Wir haben kein neues Salz anschaffen müssen, wir hatten im vergangenen Winter 250 Tonnen da und nicht so viel benötigt", so Mehling. Gekauft wurde ein neues Bauhoffahrzeug mit Schneepflug.

Rochlitz: Der Bauhof kümmert sich um 70 Kilometer Straße, so Sprecher Jörg Richter. In zwei Silos stehen 100Tonnen Salz für die Straßen bereit. Der Vorrat dient auch Seelitz, Zettlitz und Wechselburg, die bei Bedarf beziehen. 13 Tonnen Splitt sind in Rochlitz für die Fußwege verfügbar. Mit Blick auf den Umweltschutz wird seit der Saison 2016/17 Splitt statt Salz auf die Fußwege gebracht.

Seelitz: Die Gemeinde trägt Verantwortung für 50 Kilometer Straße, hat damit den Bauhof und eine Fremdfirma betraut. Fahrzeuge und Streutechnik wurden überprüft, Schneepfähle müssen noch gesteckt werden, informiert die Kommune. Geringswalde: In der Obhut der Stadt liegen 37 Kilometer Straßen. Neben dem Bauhof leistet ein Hausmeisterservice den Winterdienst. 150 Tonnen Salz sind gelagert, teilt die Stadtverwaltung mit.

Zettlitz: "Zwei Bauhofmitarbeiter mit zwei Fahrzeugen bewältigen bei uns den Winterdienst. Wir haben schon angefangen, die Fahrzeuge umzurüsten, werden bald die Schneezäune aufbauen", sagt Bürgermeister Steffen Dathe. Zuständig ist die Gemeinde für 41 Kilometer.

Königsfeld: Für 3800 Euro hat die Gemeinde für den Traktor einen neuen Streuer erworben, sagt Bürgermeister Frank Ludwig. 35 Tonnen Salz sind gelagert, um knapp 37Kilometer Gemeindestraßen kümmert sich der Bauhof.

Lunzenau: Die Stadt hat in diesem Jahr Schneefangzäune für rund 2500 Euro angeschafft, so Bürgermeister Ronny Hofmann. 44 Kilometer Länge messen die Gemeindestraßen. 25 Tonnen Salz wurden neu erworben, 35 sind gelagert. Eine Firma unterstützt den Bauhof.

Königshain-Wiederau: "Die Gemeindestraßen haben eine Länge von circa 30 Kilometern, circa 12 Kilometer davon werden vom Bauhof geräumt und gestreut", so Silke Irmscher von der Verwaltung. Bei Bedarf werde Salz aus dem Lager der Agroservice Altmittweida geholt. Sie und der Bauhof leisten Winterdienst.

Penig: Für 10.000 Euro hat Penig neue Schneefangzäune gekauft. Die Stadt stellt fast drei Kilometer Zäune auf, teilt Sprecherin Manuela Tschök-Engelhardt mit. 80 Kilometer Straßen und Wege sind zu betreuen. Einige Straßen und Wege würden durch Mitarbeiter der Stadt beräumt, für den größeren Anteil haben man Dienstleister gebunden. Das Salzsilo wurde im Sommer aufgefüllt, beinhaltet rund 60 Tonnen.

Wechselburg: Die Gemeinde ist zuständig für 37,5 Kilometer Straße und hat eine Firma beauftragt. Winterdiensttechnik wurde nicht angeschafft, aber Streugutbehälter ersetzt, informiert das Bauamt.

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