Rüxer sollen 2020 ans öffentliche Wassernetz

Auch das Brunnendorf Kralapp steht im Plan des Zweckverbandes

Rüx/Kralapp.

Der hiesige Wasserversorger ZWA will im kommenden Jahr mit dem Bau einer öffentlichen Wasserleitung bis in den Zettlitzer Ortsteil Rüx beginnen. Die Rüxer Einwohner wie auch die Kralapper versorgen sich noch über hauseigene Brunnen, die allmählich zu versiegen drohen. Deshalb legte Sachsens Umweltministerium im August ein Programm zur finanziellen Unterstützung regionaler Wasserversorger auf.

"Die Vorbereitungen für den Antrag auf Fördermittel für Rüx sind abgeschlossen", teilte der technische ZWA-Geschäftsleiter Ulrich Pötzsch mit. Worauf noch gewartet werden müsse, sei auf das Signal von der Sächsischen Aufbaubank (SAB). "Mit der Feinplanung des Rüxer Projektes wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, das neben Rüx zugleich die Milkauer Ortsteile Theesdorf und Sachsendorf einschließt", so Pötzsch weiter.

Grundstückseigentümer in Kralapp hatten bis einschließlich 8. November Gelegenheit, gegenüber dem ZWA Interesse am Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung zu bekunden. Die Ergebnisse müssten nun zunächst ausgewertet werden, erklärte Pötzsch. "Sollten über 70 Prozent der Eigentümer Bedarf anmelden, bestehen Überlegungen, Kralapp als zweiten Bauabschnitt in das Rüxer Projekt zu integrieren und dort im Folgejahr zu bauen." Vom Förderprogramm profitieren laut Ministeriumsangaben rund 3600 Sachsen in den Landkreisen Bautzen, Mittelsachsen und Osterzgebirge. Die SAB unterstützt die Wasserversorger mit bis zu 65 Prozent der Kosten.

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