Saniertes Pfarrhaus lässt Pfarrer strahlen

Zwar konnte der Zeitplan für die Modernisierung des Gebäudes nicht eingehalten werden, aber der Kostenrahmen schon.

Langenleuba-Oberhain.

Die Modernisierung des Oberhainer Pfarrhauses ist so gut wie abgeschlossen. "Im Prinzip sind wir fertig", bemerkt Pfarrer Gunnar Wiegand. Nur kleinere Arbeiten stehen noch aus. So müssen beispielsweise die Randleisten am Boden angebracht werden. Auch die neue Küche muss geliefert und danach aufgebaut werden. Deswegen steht, wie der Geistliche weiter ausführt, ein Einweihungstermin der sanierten Räumlichkeiten bis dato nicht fest.

Die Arbeiten, die im Juni vorigen Jahres begannen, hatten sich etwas verzögert - ursprünglich war die Fertigstellung bis Jahresende angedacht. Das lag unter anderem am Estrich, der länger als angenommen aushärten musste. Dennoch hat der 38-jährige Pfarrer gut lachen. Denn die Sanierung war günstiger als prognostiziert. Mit rund 132.000 Euro hatte die Pfarrgemeinde gerechnet. Unterm Strich stehen aktuell etwas mehr als 124.000 Euro - ohne Innenausstattung.

Das Resultat kann sich nicht nur sehen lassen, wie Gunnar Wiegand findet. Die Umbauten bringen auch Vorteile für die tägliche Arbeit der Kirchgemeinde mit sich. Ein Beispiel: Der Gemeinderaum ist mit rund 60 Quadratmetern größer als der bisherige. Dadurch können darin während der kalten Wintermonate Gottesdienste gefeiert werden. Auch für Veranstaltungen wie etwa die Gemeindekreise oder für den Konfirmandenunterricht ist der Raum nutzbar. Dafür wurden eigens Wände eingerissen und Mauern versetzt.

Während eine Baustelle vor dem Abschluss steht, geht es an anderer Stelle weiter. Ab Pfingsten sollen die Glocken der benachbarten Kirche fertigsaniert werden. "Wir haben uns für die etwas teurere Variante mit dem Rückbau eines der Joche auf ein historisches Holzjoch entschieden", so Wiegand. Außerdem soll die Glockenanlage genauso wie diejenige in Niedersteinbach in Zukunft mittels Fernbedienung gesteuert werden. In Niedersteinbach wird ein neuer Motor eingebaut.

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