Starkstromtrasse - Landespolitiker hinterfragt Planung

Penig/Dresden.

Der geplante Bau einer 110-Kilovolt-Stromtrasse von Limbach-Oberfrohna nach Oberelsdorf beschäftigt die Landesregierung in Dresden. Denn der Landtagsabgeordnete Gerd Lippold (Grüne) hinterfragt die bisherigen Planungen. Der energiepolitischer Sprecher der Grünen will wissen, welche Varianten für den Verlauf der Trasse als komplettes Erdkabel oder teilweise unter der Erde verlaufende Leitung geprüft worden sind. Zudem hinterfragt er das 2015 abgeschlossene Raumordnungsverfahren zum Leitungsneubau. Solche Verfahren führt der Freistaat durch, um große Bauvorhaben, die ganze Regionen betreffen, aufeinander abzustimmen. Lippold will wissen, warum für die Stromtrasse eine Erdkabel-Variante keine Berücksichtigung fand und wann und wo die Papiere des Raumordnungsverfahrens zur Einsicht für Bürger auslagen. (fpe)

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