Turmbau zu Geringswalde könnte nächstes Jahr beginnen

Der Neubau der Schulsporthalle ist der größte Posten im städtischen Finanzplan des Jahres 2018. Doch das ist bei weitem nicht alles.

Geringswalde.

Eine Stadt nimmt sich etwas vor: In diesem und im kommenden Jahr will Geringswalde so viele Baumaßnahmen stemmen wie lange nicht. Gleichwohl sind darunter auch einige Projekte, die bislang unter anderem wegen fehlender Fördergelder nicht angepackt werden konnten.

Der Neubau der Schulsporthalle schlägt als größter Posten mit rund anderthalb Millionen Euro zu Buche. Ziel der Stadt als Bauherr ist es, die Sportstätte bis Ende des Jahres zu übergeben.

Als Dauerbrenner unter den noch offenen Projekten erweist sich die Sanierung des König-Friedrich-August-Turmes an der Heeresstraße. Der Investitionsstau beläuft sich auf mindestens 310.000 Euro. Dennoch erhielt das Projekt vom Koordinierungskreis des dafür zuständigen Vereins "Sachsenkreuz Plus" grünes Licht. In der Stadtverwaltung ist man zuversichtlich, die Sanierung im kommenden Jahr beginnen zu können. Denn der Turm ist nur mangelhaft belüftet und große Stücke Putz fallen im Innern des Bauwerkes von den Wänden.

"Wenn wir das Ausflugsziel in Angriff nehmen, sollten wir den Zustand der Zufahrt nicht aus den Augen verlieren", sagte Linksfraktionschef Konrad Kothe. Was nicht nur Kothe stört: die Straße bis zum Aussichtsturm ist lediglich geschottert und mit zahllosen Schlaglöchern übersät. Unterstützung bekam der Linkspolitiker von FDP-Stadtrat und Geringswaldes zweitem Vizebürgermeister Thomas Damm: "Wir sollten zumindest ausloten, ob eine Asphaltschicht von 15 Zentimetern ausreicht oder das Ganze tiefgründiger angelegt werden müsste. So könnte man die Sanierung möglicherweise für 2020 einordnen."

Einen nicht unerheblichen Brocken wird die Stadt mit der Sanierung der Langenauer Straße stemmen müssen. Zwar ist der Landkreis Mittelsachsen Bauherr, der dafür rund 1,3 Millionen Euro einsetzt. Indes ist die Stadt Geringswalde beteiligt, wenn es für 351.000 Euro um neue Fußwege und Straßenbeleuchtung geht.

Nicht zuletzt bekannten sich die Stadträte zur Sanierung von Klosterallee, Erich-Zeigner-Straße und Eichberg wie zur Löschwasser-Zisterne in Neuwallwitz sowie Ausstattungen für die Grundschule, die Kindertagesstätte "Regenbogen" und die Feuerwehr.

Der Entwurf zum Haushalt der Stadt Geringswalde liegt in der Kämmerei im Rathaus vom 24. Juli bis einschließlich 10. August aus. In dieser Zeit können Einwohner Einwände zu dem Zahlenwerk bringen.

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