Vernetzte Mobilität: Studium gestartet

Hochschule Mittweida kooperiert mit Entwicklungsdienstleister

Mittweida.

Die Hochschule Mittweida und das als Entwicklungsdienstleister für die Autoindustrie tätige Unternehmen IAV arbeiten jetzt bei der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften zusammen: Mit dem Master-Studienangebot "Vernetzte intelligente Systeme" sollen Studenten in Zukunftsthemen der Mobilität ausgebildet werden. Die Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV) übernimmt dafür die Finanzierung zweier Stiftungsprofessuren. Das teilte der Sprecher der Hochschule Mittweida, Helmut Hammer, mit.

Um den Umbruch in der Automobilbranche - zum Beispiel über neue Antriebe und Dienstleistungen - voranzubringen, würden Spezialisten gebraucht. IAV finanziert für deren Ausbildung nicht nur zwei Stiftungsprofessuren, sondern unterstützt auch eigene Mitarbeiter darin, neben dem Beruf das Masterstudium an der Hochschule Mittweida zu absolvieren. Der Studiengang stehe jedoch auch Bewerbern offen, die nicht bei dem Unternehmen arbeiten. 15 Studierende befinden sich laut Helmut Hammer bereits im ersten Semester, darunter fünf IAV-Mitarbeiter.

"In Kooperation mit der Hochschule Mittweida qualifizieren wir unsere Mitarbeiter und Talente in zentralen Zukunftsthemen unserer Branche", sagte Matthias Kratzsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von IAV. "Digitalisierung, Vernetzung und Automation sind neben neuen Antriebstechnologien entscheidende Faktoren für die Zukunft des Automobils", so Professor Jan Thomanek von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Hochschule. Er hat mit den Stiftungsprofessoren Falk Langer und Daniel Kriesten die neue Studienrichtung entwickelt. Sie behandelt Themen wie Softwareentwicklung, Künstliche Intelligenz sowie das vernetzte und automatisierte Fahren.

IAV ist nach eigenen Angaben mit mehr als 8000 Mitarbeitern einer der führenden Engineering- Partner der Automobilindustrie. Neben Entwicklungszentren in Berlin, Gifhorn und Chemnitz/Stollberg verfügt IAV über weitere Standorte in Europa, Asien sowie in Nord- und Südamerika.

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