Weitere Straßenbeleuchtung erhält LED-Technik

Aktuell laufen Arbeiten an der Zufahrt zur Friedrich-Eduard-Bilz-Oberschule in Penig. Auch an weiteren Stellen in der Stadt und in einigen Ortsteilen sind neue Leuchten geplant.

Penig.

In diesen Tagen verschwinden wieder mehrere alte DDR-Leuchten aus dem Peniger Stadtbild, und weitere sollen folgen. Mitarbeiter der Peniger Firma Elektra sind zurzeit im Einsatz, um im Umfeld der Friedrich-Eduard-Bilz-Oberschule die sieben ausgedienten Straßenlampen gegen neue zu tauschen. Am Freitag wurde der erste Teilabschnitt mit fünf Lampen fertiggestellt. "Insgesamt werden entlang der Zufahrt zur Oberschule und der Zufahrt zu unserer Drei-Feld-Turnhalle elf neue Leuchten aufgebaut", informiert Penigs Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt. Die Kosten, die die Stadt Penig übernimmt, belaufen sich auf insgesamt etwa 22.000 Euro.

Das Geld für diese Investition - da ist sich die Stadtverwaltung nach den durchgeführten Kostenberechnungen sicher - werde die Kommune durch den Einsatz der deutlich sparsameren LED-Leuchtmittel in den nächsten Jahren wieder einsparen. "Die Zufahrt in diesem Bereich war unter Einschränkungen für die Anlieger nutzbar. Ab Montag kann der Schulbus dort an dieser engen Stelle wieder wie gewohnt die Schüler zur Schule bringen", informiert die Stadtsprecherin.


Die letzte größere Umrüstungsaktion auf energiesparende Beleuchtungstechnik hatte die Stadt Penig vergangenes Jahr im Ortsteil Obergräfenhain vorgenommen. Im Zuge der Fahrbahnerneuerung, für die der Landkreis zuständig ist, habe die Stadt das Einbringen der Leerrohre für die Breitbandversorgung und auch die Umrüstung der Straßenbeleuchtung übernommen. In diesem Jahr seien noch zwei kleinere Projekte mit insgesamt sechs Leuchten an der Postbergstraße und am Mühlberg vorgesehen. Im Zuge des Ausbaus der Kreisstraße im Peniger Ortsteil Langenleuba-Oberhain werde die Stadt dort 54 neue Leuchten installieren, kündigt sie an.

Die Beleuchtung von Straßen, Wegen und Plätzen ist seit Jahren eines der Hauptthemen kommunaler Energiepolitik, erklärt die Sächsische Energieagentur Saena. Denn über 30 Prozent des gesamten kommunalen Eigenenergiebedarfs könnten allein durch die Straßenbeleuchtung verursacht werden. Daher sei es für die Städte und Gemeinden eine vorrangige Aufgabe, nach Möglichkeiten zu suchen, den Energieverbrauch zu reduzieren.

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