56 Verkehrstote in vier Monaten

Wert im ersten Quartal erreicht höchsten Stand seit vier Jahren. Die Anzahl der getöteten Fußgänger hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Kamenz (dpa/sn) - In Sachsen ist die Zahl der Verkehrstoten in den ersten vier Monaten 2019 so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Montag mitteilte, sind von Januar bis April 56 Menschen auf den sächsischen Straßen ums Leben gekommen. Dies seien 8 Menschen mehr als im gleichen Zeitraum 2018. Und so viele, wie in den ersten vier Monaten seit vier Jahren nicht mehr.

24 der getöteten Verkehrsteilnehmer und damit 5 mehr als im Vorjahreszeitraum waren Pkw-Insassen. Die Anzahl der getöteten Fußgänger hat sich von 7 im Jahr 2018 auf 15 mehr als verdoppelt.

Unter den getöteten Menschen waren laut Landesamt für Statistik zwei Kinder unter 15 Jahren, drei Jugendliche unter 21 Jahren und sechs Erwachsene im Alter von 65 Jahren oder älter.

Häufigste Ursache für die folgenschweren Unfälle bleibt den Angaben zufolge zu schnelles Fahren. Von Januar bis April kamen dadurch 16 Menschen ums Leben, weitere 290 Menschen wurden schwer verletzt. Zehn Fußgänger wurden beim Überqueren der Straße getötet.

Im gesamten Jahr 2018 wurden in Sachsen 198 Menschen im Straßenverkehr getötet. Dies war der höchste Wert seit 2012 (211).

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes

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