Butterwegge fordert «Agenda der Solidarität» in Deutschland

Dresden (dpa/sn) - Der Politologe Christoph Butterwegge hat eine «Agenda der Solidarität» in Deutschland eingefordert. Der 66-Jährige tritt als Kandidat der Linken zur Bundespräsidentenwahl am 12. Februar an. «Die Kluft zwischen Arm und reich vertieft sich, die Gesellschaft fällt auseinander. Ich sehe Deutschland vor einer sozialen Zerreißprobe», sagte der Professor am Dienstag in Dresden. Es wäre die Aufgabe eines Bundespräsidenten, auf dieses Problem aufmerksam zu machen und die politische Verantwortlichen zu mahnen. Seine Kandidatur sehe er als Chance, das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Kinderarmut sei ein Armutszeugnis für Deutschland.

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