Deutsch-Israelisches Projekt rund um Amulette startet

Leipzig (dpa/sn) - Die Inschriften Jahrhunderte alter Amulette wollen Forscher der Universitäten Leipzig und Tel Aviv untersuchen. Insgesamt nehmen sie 500 dieser Schmuckstücke aus der Zeit vor und nach Christi unter die Lupe, wie die Universität Leipzig am Freitag mitteilte. In den kommenden drei Jahren erstellen sie eine Online-Datenbank, in der alle Amulette detailliert beschrieben und in dreidimensionalen Aufnahmen präsentiert werden sollen.

Im zweiten Teil des Projektes, das im Januar 2019 startet, wollen sie ein Buch über die religiösen und magischen Formeln, die auf den Amuletten zu lesen sind, veröffentlichen. Die Schmuckstücke wurden bei Grabungen in der Nähe von Jerusalem und dem heutigen Tunesien in den 1950er Jahren gefunden und von verschiedenen Museen zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird von der German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development mit 200 000 Euro gefördert.

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