Deutsch-tschechisches Nachbarschaftsprogramm auf gutem Weg

Novy Oldrichov (dpa) - Frühkindlicher Sprachenerwerb, schonende Wassernutzung und gelebter Umweltschutz - das sind nur einige der Projekte, die Sachsen und Tschechien mit EU-Mitteln gemeinsam fördern. Das Programm mit dem Slogan «Ahoj sousede - Hallo Nachbar» habe einen guten Start in die neue Förderperiode 2014-2020 hingelegt, bilanzierten beide Seiten beim Jahrestreffen am Montag in Novy Oldrichov. Es seien 41 grenzüberschreitende Projekte im Gang. Rund 60 Millionen Euro an EU-Geldern wurden vergeben; weitere 98 Millionen Euro stehen noch zur Verfügung.

«Der gute Neustart ist der Erfolg der konstruktiven und engen Zusammenarbeit mit unseren tschechischen Nachbarn», sagte Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt.

Der Verein Waldhäusl in Zittau organisiert unter dem Motto «Ein Dach für unsere Kulturen» Begegnungen und Besuche von Kindergarten-Schülern. Auf deutscher Seite wird dafür ein Sprach- und Kochkabinett ausgebaut, beim tschechischen Partner entsteht ein «Grünes Klassenzimmer», ein Lernort in der Natur.

Unter dem Projektkürzel «Resibil» untersuchen Fachleute aus Deutschland und Tschechien die Widerstandsfähigkeit der Wasserversorgung. Die Region im Herzen Europas hat immer wieder mit Dürrephasen zu kämpfen. Die EU stellt dafür rund zwei Millionen Euro bereit.

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