Dresdner Erlweinpreis für Sanierung von Grundschule

Dresden (dpa/sn) - Die Stadt Dresden hat ihren Erlweinpreis 2016 für Sanierung und Erweiterung der 81. Grundschule in Dölzschen verliehen. Die Jury lobte am Freitag den Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäude als «gelungenes Beispiel für die Verflechtung historischer Bausubstanz mit einem modernen Erweiterungsbau». Das Projekt zeige, wie das Verständnis von Schule um 1900 mit heutigen Vorstellungen und aktuellen Lernkonzepten auch im Architektonischen verbunden werden könne.

Anerkennungen erhielten zudem die als Theater umgebaute und sanierte St. Pauli Kirchruine, die sanierte 6. Grundschule und der Neubau eines Mehrfamilienhauses. Der nach dem Architekten Hans Jacob Erlwein (1872-1914) benannte, aktuell mit 10 000 Euro dotierte Preis wird seit 1997 ausgelobt, zunächst alle zwei Jahre, seit 2001 aller vier Jahre. Erlwein projektierte als Stadtbaurat zwischen 1904 und 1914 eine Reihe prägender Gebäude. Die Jury begutachtete diesmal 18 dafür eingereichte Projekte, die auf dem Gebiet der Landeshauptstadt realisiert wurden.

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