Dürrehilfen für Landwirte beginnen

Dresden (dpa/sn) - Die Landwirte habe in diesem Sommer unter der Trockenheit gelitten - nun laufen die Dürrehilfen an. Wie das Agrarministerium am Freitag mitteilte, rechnet man derzeit im Freistaat mit einem Gesamtbedarf von 44 Millionen Euro, wovon die Hälfte der Bund bereitstellt. Für dürregeschädigte Teich- und Forstwirte sei eine Unterstützung nach den gleichen Grundsätzen wie für Landwirte vorgesehen. Diese Hilfen werden jedoch nur aus Landesmitteln finanziert. Laut Ministerium beginn das Förderverfahren in Kürze. Zuständig für Prüfung und Bewilligung der Anträge ist das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Nach Angaben des Ministeriums können jene landwirtschaftlichen Betriebe eine Hilfe erhalten, bei denen die Jahreserzeugung aus der Bodenproduktion mindestens 30 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahre liegt und die in ihrer Existenz gefährdet sind. Als Kriterium dafür gelten die Liquidität des Unternehmens sowie Einkünfte und Vermögen der Betriebsinhaber oder Gesellschafter.

Die Hilfen richten sich ausschließlich an klein- und mittelständische Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro. Bis zu 50 Prozent der Schäden können ausgeglichen werden. Der maximale Zuschuss liegt bei 500 000 Euro.

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