Einbruch ins Grüne Gewölbe: Wie konnte das passieren?

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Von unschätzbarem Wert war der verschwundene Schatz. Die Verantwortlichen müssen sich unbequemen Fragen stellen.

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    0
    ChWtr
    26.11.2019

    Liebe Leute, eins ist Fakt. Wenn ein Fenstergitter zertrennt werden konnte, dazu die Fensterscheibe zu Bruch geht und das Vitrinen "Sicherheitsglas" mit einer Axt demoliert werden kann, dann ist das Sicherheitskonzept ohne Wenn und Aber im Eimer. Und das ganz unabhängig vom "Sicherheitspersonal", Alarmanlage incl. Stromversorgung im Notfall. Das die Versicherung damit offenbar zufriedengestellt werden konnte, grenzt schon fast an Vorschub leisten. Für meine Begriffe läuft hier mächtig was aus dem Ruder und da ist die Polizei ganz sicher nicht außen vor. Mal sehen, was man für (abschreckende) Konsequenzen zieht und damit meine ich nicht die personellen.

    Spätestens beim Bruch des Fensterglases hätte es einen ohrenbetäubenden Lärm geben und der ganze Laden mit mindestens ein Dutzend 1000 Watt gesicherten (!) Scheinwerfern beleuchtet werden müssen - zusätzlich zu einer Ringschaltung direkt zur Dresdner Polizeidirektion in der Schießgasse.

    Das ist ja zum schießen komisch, wenn es nicht so traurig wäre (...) - keine 1000 Schritte entfernt zum Objekt der Begierde in der Schloßstr. / Taschenberg.

    Fast 3 Jahrhunderte und 2 Weltkriege hat die Schatzkammer überlebt. Nun kommt solch ein Gesindel und raubt mir nichts, dir nichts einen Teil aus, entwendet Diamantrosen- und Brillantgarnitur , Bruststern und Brustschleife (die Große), einen Degen mit 770 Diamanten etc.

    Unglaublich, unfassbar, Katastrophe hoch Zehn und macht mich fassungslos und sehr, sehr traurig.

    Man könnte jetzt sagen, dass sind tote Gegenstände (so wie ich es schon gehört habe...), aber ich denke nicht, dass man es damit abtun darf und sollte.

    Es wäre wirklich klasse, wenn man die Übeltäter (das Gesindel) ausfindig und dingfest machen könnte. Auch die Auftraggeber / Hintermänner. Es zielt (für mich) alles auf Insiderwissen und da wird man sicher auch ansetzen. Der Kripo wünsche ich viel Erfolg, wenn man es schon nicht verhindern konnte (...) !!! ?

  • 7
    2
    ralf66
    26.11.2019

    Will man den Bürger mit solche Artikeln hier wirklich jeden kleinen Funken Ahnung absprechen, indem man es nicht unterlässt immer wieder zu erklären, alles sei im Grünen Gewölbe Sicherheitstechnisch in Ordnung gewesen, dass Sicherheitskonzept war ausreichend, leider konnte man doch in das Grüne Gewölbe einbrechen und Kunstgegenstände rauben, widersinniger geht es doch gar nicht mehr.

  • 8
    3
    Tauchsieder
    26.11.2019

    Wahrscheinlich hätte ein 90 cm hoher elektrischer Weidezaun, so wie bei der Wolfsabwehr gefordert, größeren Schaden verhindert. Auch die AG Wismut hätte hier im Vorfeld sicherlich Hinweise geben können, wie man Tunnel bombensicher verschließt.
    Das kann nicht ohne Konsequenzen für dieses "Laienspieltheater" bleiben.

  • 8
    3
    Hinterfragt
    26.11.2019

    "Sicherheitskonzept"?
    Welches?
    Für jeden einfachen Serverraum in der Wirtschaft wird nach DSGVO mehr gefordert ...