Engel rollen durch Dresden: Erinnerung an Kriegsende

Dresden (dpa/sn) - 17 auffällige Engelsskulpturen aus Beton sind am Samstag in Dresden auf beiden Ufern der Elbe entlang gerollt. Sie wurden von der norwegisch-dänischen Künstlerin Marit Benthe Norheim geschaffen. Mit der Performance «Rolling Angels» sollten die Wertschätzung von 75 Jahren Frieden und das Gedenken an den Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa zum Ausdruck gebracht werden. Die weißen Skulpturen - sie symbolisieren Hoffnung, Frieden und Trost - wurden von Teilnehmern der Performance in drei Gruppen an der Elbe entlang geschoben.

Die Aktion fand bereits zum zweiten Mal in Dresden statt. Bereits im Februar waren die Engel durch die Landeshauptstadt gerollt und hatten die Standorte immer wieder gewechselt. Damals sollte an die Zerstörung Dresdens vor 75 Jahren erinnert werden. Die Stadt war am 13. Februar und in den Tagen danach von britischen und amerikanischen Bombern stark zerstört worden, bis zu 25 000 Menschen starben.

Zwei der Figuren - «Die Tragende» und die «Sorgende» - hat die Künstlerin für Dresden geschaffen. Sie bleiben in der Elbestadt.

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